Mit Photovoltaik auf dem Sportheim (links) und der Stockschützenhalle leistet der Sportverein einen Beitrag für den Klimaschutz. Zudem wird mit den Erträgen der Bau der Sporthalle refinanziert. foto: ps

Gute Neuigkeiten während der Pandemie 

SV Petershausen: Photovoltaikanlage ertragreich wie nie

Gute Neuigkeiten für den SV Petershausen. Die Photovoltaikanlage, die 2011 installiert wurde,  war in diesem Jahr so ertragreich wie noch nie zuvor. 

Petershausen – Die Sonne meinte es im vorigen Jahr offenbar besonders gut mit dem SV Petershausen. Jedenfalls vermeldet der Sportverein einen „Rekordertrag“ für seine Photovoltaik-Anlage auf der Sporthalle. Mit exakt 125 237 Kilowattstunden lag die Stromausbeute so hoch wie noch nie seit der Errichtung des Gebäudes im Jahr 2011.

Photovoltaikanlage des SV Petershausen mit Rekordertrag

Insgesamt haben die Module bisher schon 1,14 Millionen Kilowattstunden erzeugt. 679 531 Kilo Kohlendioxid wurden so vermieden.

Auch die deutlich kleinere Solaranlage auf dem Sportheim brachte eine hohe Ausbeute. 9661 Kilowattstunden wurden dort erzeugt, nur vor neun Jahren war der Ertrag mit 10 031 Kilowattstunden schon einmal ein klein wenig höher gewesen. Beide Anlagen des Sportvereins bringen zusammen eine Leistung, die der Stromversorgung für 29 Vier-Personen-Haushalte entspricht.

„Ohne die Anlage könnten wir den Mitgliedern weniger Sport bieten“

Der besonders gute Stromertrag 2020 ist für den Sportverein ein Lichtblick in dieser Zeit, in der der Sportbetrieb ruht und sich Vereinschef Hubert Doetsch sorgt wegen erster Mitglieder-Austritte. Denn der SV zahlt mit dem Ertrag aus der Sonnenerzeugung die Kredite zurück, die für den Bau der Stockschützen- und Sporthalle aufgenommen wurden.

Die Bedeutung der beiden Solaranlagen für die Entwicklung des Vereins betont der zweite Vorsitzende Bernhard Haidn in einem Bericht in der Festschrift zum 100-jährigen Bestehen des SVP. Ohne Investition in alternative Energie, schreibt Haidn, „hätte der Sportverein keine Sporthallen und könnte den Mitgliedern weniger Sportangebot bieten“. 

(Petra Schafflick)

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