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Daumen hoch - die starke Heimserie des SV Sulzemoos soll aufrechterhalten werden.

SVS will Heimserie von drei Siegen in drei Spielen weiter ausbauen

SV Sulzemoos hakt Aufstiegsrelegation ab - jetzt geht es zum FC Erding

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Auf die große Enttäuschung folgt beim SV Sulzemoos der Trotz. Obwohl der Aufstiegsrelegationsplatz theoretisch noch möglich ist, wollen die Sulzemooser vor der Partie gegen den FC Erding nichts mehr davon wissen.

Vielmehr geht es ihnen darum, ihre Heimserie auszubauen.

Die Sulzemooser gewannen jedes ihrer drei Heimspiele nach der Winterpause – eine starke Bilanz. In der laufenden Saison holten nur der bereits feststehende Meister Kirchheim (33) und der FC Finsing (32) zu Hause mehr Punkte als die Sulzemooser (30). In Finsing verlor der SVS am vergangenen Wochenende mit 2:3. Es war die vierte Auswärtsniederlage nach der Winterpause. „Wir sind eine Mannschaft mit zwei Gesichtern. Wir treten zu Hause komplett anders auf als auswärts. Erklären kann ich mir das nicht“, sagt SVS-Sprecher Matthias Kovacs. Dann fügt er an: „Wenn man im Jahr 2019 auswärts keinen Punkt holt, hat man den Aufstieg nicht verdient.“

Die Sulzemooser wollen den Ballast abwerfen, der die Mannschaft in ihrer Leistung hemmt, denn abhaken müsste der Tabellenvierte den Aufstieg noch nicht. Bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz (Jetzendorf) und noch drei ausstehenden Spielen ist für den SVS eigentlich noch etwas möglich. Doch davon will Kovacs vor der Partie gegen den FC Erding, dessen Abstieg seit einigen Wochen feststeht, nichts wissen. „Für uns geht es nun darum, unsere Heimbilanz zu verteidigen und die Fans zu entschädigen, die uns nach Finsing begleitet – und das waren nicht wenige.“

Ob Trainer Peter Held in der Schlussphase der Saison im Hinblick auf die kommende Spielzeit experimentiert, ließ Kovacs offen. „Es ist aber schon möglich, dass der ein oder andere, der in den vergangenen Wochen nicht so oft zum Einsatz kam, seine Chance bekommt“, so der SVS-Sprecher. Positive Nachrichten gibt es von Korbinian Wildgruber. Der Offensivspieler, der sich Ende März beim schwarzen Sonntag in Pfaffenhofen (Bilal Solanke und Martin Held rissen sich jeweils das Kreuzband) einen Muskelfaserriss zugezogen hatte, trainierte in der vergangenen Woche erstmals wieder mit der Mannschaft. „Er konnte alle Übungen mitmachen. Natürlich hat er noch Rückstand, er wird aber auf jeden Fall im Kader stehen“, so Kovacs.

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