Hoffnungsträger Stefan Prunitsch damals noch im Trikot des VFR Garching
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Hoffnungsträger Stefan Prunitsch damals noch im Trikot des VFR Garching

Teammanager Wagenpfeil: „Wir werden schon bald die Abstiegszone verlassen haben“

Stefan Prunitsch gibt dem SV Sulzemoos wieder Hoffnung

Der SV Sulzemoos steckt mitten im Abstiegskampf. Ihr Toptorjäger Bilal Solanke fällt noch länger verletzt aus. Doch der SVS ist positiv gestimmt-Grund dafür Neuzugang Stefan Prunitsch.

Eigentlich ist der Gedanke undenkbar: Der SV Sulzemoos steigt in die Kreisliga ab. SVS-Teammanager Markus Wagenpfeil warnt daher: „Das Team muss kapieren, dass es im Abstiegskampf steckt. Dann kommt es da unten raus.“ Die Kicker von der südlichen Landkreisgrenze überwinterten auf dem 13. Rang, einem Relegationsplatz. Obwohl der Kader dafür viel zu gut ist. Doch den Sulzemoosern klebte das Verletzungspech an den Füßen. Trainer Peter Held musste ein regelrechtes Lazarett verwalten. „Jetzt kehren immer mehr Verletzte zurück, unser Coach hat fast alle Mann an Bord“, freut sich Wagenpfeil. Bis auf Torjäger Bilal Solanke, der seinen Kreuzbandriss auskurieren muss. Dafür ist einer dabei, der problemlos Solankes Goalgetterstiefel füllen kann: Stefan Prunitsch. Der Altomünsterer, einst in Hilgertshausen, bei der FCA U23 und dem VfR Garching aktiv, ist nach vier Berufsjahren in Vorarlberg zurück. Dort kickte er beim Viertligisten FC Höchst und markierte 36 Treffer in 79 Punktspielen. Schon im vergangenen Jahr half Prunitsch zweimal beim SVS aus. Nun wohnt der 29-jährige Wandervogel in Wiedenzhausen. „Stefan hat sich sofort bei uns eingelebt“, berichtet Wagenpfeil. Die Held-Schützlinge absolvierten eine intensive Vorbereitung, mit dem Trainingslager in der Türkei als Höhepunkt. Der Teammanager ist sich sicher: „Wir werden schon bald die Abstiegszone verlassen haben.“ Am 14. März ist der Tabellennachbar FC Schwabing zu Gast. 

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