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Vergebens versuchte ASV-Ass Sebastian Mack, das Spielgerät ins Deisenhofener Tor zu befördern.

ASVler unterliegen Relegationsteilnehmer FC Deisenhofen

Trotz 0:2: ASV Dachau mit zweitbester Saison der Vereinsgeschichte ab

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Der ASV Dachau hat die Landesliga-Saison 2018/2019 mit einer 0:2-Niederlage gegen den FC Deisenhofen beendet. Es war dennoch eine erfolgreiche Saison, nach Punkten die zweitbeste in der Geschichte des Vereins vom Stadtwald.

Nur ein Ziel erreichten die Dachauer nicht. „Wir wollen die Saison mit der besten Defensive der Liga abschließen“, hatte ASV-Trainer Steven Zepeda vor der Partie erklärt. Die Dachauer gingen mit 28 Gegentoren in den letzten Spieltag – nur der Meister aus Wasserburg war besser (27). „Wenn wir zu Null spielen, sehe ich gute Chancen für uns, dass wir sie noch abfangen“, so Zepeda. Mit einem Sieg konnte seine Elf (58 Punkte) den ASV-Klubrekord in der Landesliga aus der Saison 2016/2017 egalisieren. Die 61 Punkte in jener Spielzeit hatten die Dachauer unter Zepedas Vorgänger Frank Peuker allerdings in einer 17er-Liga und damit in zwei Partien weniger erreicht.

Es waren die einzigen Ziele, die sich der Trainer mit seinen Spielern für die Partie stecken konnte, denn bereits vor dem Anpfiff stand fest, dass die Dachauer die Saison auf dem fünften Platz beenden werden. Für den Gegner aus Deisenhofen stand deutlich mehr auf dem Spiel: Die Gäste gingen als Tabellenzweiter in den finalen Spieltag. Um aus eigener Kraft in die Relegation einzuziehen, mussten sie mindestens einen Punkt holen.

Es entwickelte sich eine interessante Partie bei perfekten Bedingungen. Die Gäste gingen in der zehnten Minute durch Evrad Ngeukeu in Führung. Dann waren die Dachauer am Zug: Sebastian Mack und Andreas Roth hatten eine Doppelchance (15.), scheiterten aber an Enrico Caruso. In der 20. Minute wäre der FCD-Torhüter beim Freistoß von Andreas Roth machtlos gewesen, der aus 25 Metern vom rechten Strafraumeck getretene Ball klatschte aber an den langen Pfosten. „In der Summe der Chancen wäre ein Unentschieden zur Halbzeit in Ordnung gewesen“, so Zepeda.

Nach der Pause neutralisierten sich beide Teams. Deisenhofen spielte mit der Führung im Rücken ohne Risiko, dem ASV gelang es nicht, sich Chancen auf den Ausgleich zu spielen. Bis in die zweite Minute der Nachspielzeit sah es so aus, als ob beide Teams Grund zur Freude hätten: Deisenhofen über das Erreichen der Relegation, der ASV darüber, dass er mit Wasserburg (0:2 gegen Grünwald) in der Rubrik beste Defensive gleichzog. Dann zeigte der Schiedsrichter nach einer Grätsche nach einer Grätsche von Zvonimir Kulic gegen Michael Bachhuber im Dachauer Strafraum auf den Punkt. „Er hat zuerst den Ball gespielt. Für mich war das eine Fehlentscheidung“, kommentierte Zepeda die Szene. Markus Mayer schickte Korbinian Dietrich in die falsche Ecke und traf mit einem Schuss nach links unten zum 2:0-Endstand für den FCD.

„Uns ist in der zweiten Halbzeit vorne zu wenig eingefallen. Schade, dass wir das Tor noch bekommen haben, sonst hätten wir mit Wasserburg die beste Defensive gestellt“, resümierte Zepeda.

Stenogramm

ASV Dachau - FC Deisenhofen 0:2 (0:1)

ASV Dachau: Korbinian Dietrich, Christian Roth, Korbinian Beck (82. Dimitrios Papadopoulos), Mathias Leiber (47. Benjamin Hofmann), Zvonimir Kulic, Thomas Rieger, Sebastian Mack, Dennis Bergmann, Maximilian Bergner, Andreas Roth, David Dworsky (73. Michael Kornprobst)

FC Deisenhofen: Enrico Caruso, Marinus Poschenrieder, Tobias Nickl, Martin Mayer, Marco Finster (68. Tobias Rembeck), Michael Bachhuber, Evrad Ngeukeu (82. Markus Mayer), Tobias Muggesser, Michael Vodermeier, Salvatore Mancusi (71. Julian Allgeier), Leon Müller-Wiesen

Schiedsrichter: Thomas Berg

Zuschauer: 200

Tore: 0:1 (10.) – Evrad Ngeukeu. 0:2 (90.+2) – Markus Mayer (Elfmeter).

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