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Leer ausgegangen sind Onur Korkmaz & Co. im Heimspiel gegen den Außenseiter FC Ismaning (links im Bild FCI-Kapitän Maximilian Siebald).

Aufstiegsaspirant TSV 1865 findet „keine Lösungen in der Offensive“

1865 Dachau verliert trotz Überzahl gegen Abstiegskandidat Ismaning

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  • Robert Ohl
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Nach einer enttäuschenden Leistung hat der TSV 1865 Dachau das Nachholspiel gegen das Kellerkind FC Ismaning mit 0:1 verloren. Ein herber Rückschlag in Sachen Regionalliga-Aufstieg.

Weil die Ismaninger im Stau standen, wurde das Nachholspiel erst mit einer viertelstündigen Verspätung angepfiffen. Den Zuschauern im 65-Stadion war das offenbar ziemlich egal, sie genossen die Abendsonne an einem herrlichen Apriltag.

Die Dachauer nahmen im Vergleich zum jüngsten Auswärtsspiel in Nördlingen vier Veränderungen vor, u.a. fehlte in der Startformation Spielertrainer Fabian Lamotte.

Die Taktik der Gäste war schnell erkennbar, kurz hinter der Mittellinie wurde attackiert und im Erfolgsfall folgte dann meist der Steilpass auf den flinken Angelo Hauk. Die Dachauer versuchten es über die Außenpositionen, meist über rechts (Sebastian Brey), kamen zunächst aber nur selten in Strafraumnähe. Nach zehn Minuten erkämpfte Brey einen Eckball, doch der wurde abgefangen und führte zu einem Konter, der allerdings auch nichts einbrachte, weil der letzte Pass zu lang war und 65-Keeper Max Mayer sich so das Spielgerät problemlos sichern konnte.

In der 17. Minute eilte Franz Hübl seinem Teamkollegen Alexander Weiser zu Hilfe, doch er ging dabei so ungestürm zu Werke, dass der quer zum 65-Tor im Strafraum laufende Robin Volland zu Fall kam. Klare Sache, Elfmeter. Bastian Fischer ließ sich diese Chance nicht entgehen, er brachte den Gast mit 1:0 in Führung (18.).

Es folgten wütende Angriffe der Hausherren, bei denen allerdings die ordnende Hand Fabian Lamottes sehr stark vermisst wurde. Die Lochpässe, auf den immer wieder durchstartenden Christian Doll wurden fast immer abgefangen, und wenn mal ein Ball durchkam, war ein Ismaninger Abwehrspieler zur Stelle und klärte.

In der 27. Minute dann ein Freistoß für Dachau direkt an der Strafraumgrenze. Weiser schlenzt den Ball an der Mauer vorbei, doch Ismanings Keeper Sebastian Fritz passt auf und klärt.

Wenig später ist Doll frei durch, er macht einen Haken zu viel und scheitert im Eins-gegen-Eins, doch in der Folgeszene wird ein Dachauer gefoult; wieder Freistoß an der Strafraumgrenze und wieder tritt Weiser an. Diesmal bleibt der Ball in der Mauer hängen, die allerdings auch viel zu nah am Schützen postiert ist.

Den Ismaningern spielte die frühe Führung natürlich in die Karten, sie zogen sich nach dem 1:0 zurück und lauerten auf Konterchancen gegen die mit zunehmender Spieldauer immer planloser angreifenden Hausherren.

65-Fußball-Boss Ugur Alkan war in der Pause alles andere als amüsiert: „Wir spielen schlecht, finden keine Lösungen in der Offensive. Ismaning führt verdient.“

Nach dem Seitenwechsel verzichteten die Dachauer zunächst auf frisches Personal, die, die es im ersten Durchgang verbockt hatten, sollten Gelegenheit bekommen, die Verhältnisse wieder gerade zu rücken. In der 53. Minute Pech für Ismaning, Robin Volland traf nach einer Ecke von Tobias Killer per Kopf nur die Latte des 65-Kastens. Zehn Minuten später schepperte die Kugel dann auf der anderen Seite des Platzes ans Aluminium, auch Onur Korkmaz zielte bei seinem Schuss ein klein wenig zu genau. Als Robin Volland in der 70. Minute die Ampelkarte sah, keimte bei den 65-Fans wieder Hoffnung auf. Aber die Dachauer fanden, trotz zweier Wechsel, einfach nicht wie gewohnt ins Spiel, alles blieb Stückwerk.

TSV 1865 Dachau – FC Ismaning 0:1 (0:1)

TSV 1865 Dachau:Maximilian Mayer, Thomas Ettenberger, Alexander Weiser, Onur Korkmaz (65. Alex Weiss), Dominik Schäffer, Sebastian Brey, Franz Hübl, Stefan Vötter, Mario Maric (62. Nikolaus Grotz), Christian Doll, Vendim Sinani

FC Ismaning: Sebastian Fritz, Markus Neuber, Anton Siedlitzki, Maximilian Siebald (74. Taiki Fujita), Robin Volland, Bastian Fischer, Daniel Weber (68. Hannes Behm), David Tomasevic, Angelo Hauk (79. Suhal Muradi), Tobias Killer, Hugo da Silva Lopes

Schiedsrichter: Florian Ziegler

Zuschauer: 200

Gelb-rote Karte:Robin Volland (70.).

Tore:0:1 (18.) – Bastian Fischer (Foulelfmeter).

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