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Robin Volland war zuletzt stark in Form beim TSV 1865 Dachau. 

Nur drei Siege aus neun Partien gegen TSV Kottern

TSV 1865 Dachau vor Duell gegen Angstgegner “immer noch in der Gefahrzone“

  • vonRobert Ohl
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Kein dickes Polster: Vier Punkte nur trennen die Lamotte-Elf von der Abstiegs-Relegationszone der Bayernliga vor dem 26. Spieltag. 

Samstag, 14 Uhr: Deshalb ist das Heimspiel gegen Kottern enorm wichtig, schließlich will sich der TSV 1865 Dachau im Tabellenmittelfeld stabilisieren, um nicht Richtung Landesliga schielen zu müssen.

Dabei gehört der TSV Kottern sicherlich nicht zu den Lieblingsgegnern der Dachauer. Denn das Team aus dem Ortsteil Kottern im Kemptener Ortsteil St. Mang liegt der Elf von Jahnstraße so gar nicht. 65 holte aus den bisherigen neun Duellen mit dem TSV nur drei Siege. Einen davon in der Saison 2018/2019 (2:1 in Kottern).

In der Vorrunde setzte es für die Dachauer eine empfindliche 0:5-Klatsche. Vor allem die beiden Doppeltorschützen Roland Fichtl und Achim Speiser bekamen die Schützlinge von Trainer Fabian Lamotte nicht in den Griff. Somit kann man auf gut Bairisch schon sagen, dass die Lamotte Elf in Kottern „sauba hergspuit“ wurde.

Will man an der Jahnstraße weiter vom „Goldenen Oktober“ träumen, muss vor allem die Flaute vor dem gegnerischen Tor beendet werden. Der Monatsauftakt ist mit einem 2:1-Sieg in Hankofen geglückt, aber nun muss ein Heimsieg her, um sich den richtungsweisenden Oktober, so Fußball-Boss Ugur Alkan, „nicht selbst zu versauen“.

Vier Spieler fehlen dem TSV 1865 Dachau beim TSV Kottern

Unter der Woche zog der TSV 1865 Dachau zum dritten Mal in Folge in das Sparkassenpokal-Finale ein, der Titelverteidiger fuhr einen 4:0-Sieg gegen den Kreisklassisten TSV Arnbach ein. In diesem Cup-Match durfte nach langer Abstinenz (Urlaub und Verletzung) Dominik Schäffer mitwirken, er setzt gleich entscheidende Akzente. Auch Wirbelwind Metin Altunkaynak, Neuzugang von Phönix München, erwies sich als Verstärkung auf dem linken Flügel. Er muss diese Leistung aber erst noch gegen höherklassige Teams betätigen.

Die Hoffnungen des TSV Dachau ruhen auch auf dem wuchtigen Stoßstürmer Robin Volland, Hattrick gegen Arnbach und Schütze des wichtigen 1:0-Führungstreffers in Hankofen.

Ugur Alkan warnt eindringlich: „Wir sind immer noch in der Gefahrzone, das sollte jedem bewusst sein. Die Mannschaft muss die gleiche Einstellung wie gegen Hankhofen zeigen um gegen die von uns nicht gerade geliebten Kotterner zu bestehen. Wir haben bis zur Winterpause noch ganz wichtige drei Punktspiele zu bestreiten. Da müssen wir alles daransetzen, viele Punkte einzusammeln, um sicher in der Tabelle zu stehen.“

Fehlen werden dem TSV 1865 Dachau am Samstag im Heimspiel gegen den TSV Kottern folgende Spieler: Stefan Vötter (Rotsperre), Merlin Höckendorff (Urlaub), Nikolaus Grotz (verletzt) und Franz Hübl (beruflich verhindert).  

(Robert Ohl)

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