Für Ugur Alkan, Abteilungsleiter des TSV 1865 Dachau, spielt der Trainer im Jugendbereich eine ganz entscheidende Rolle.
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Für Ugur Alkan, Abteilungsleiter des TSV 1865 Dachau, spielt der Trainer im Jugendbereich eine ganz entscheidende Rolle.

Abteilungsleiter des TSV 1865 Dachau über die Jugendarbeit

Ugur Alkan: Wir müssen bei den Kleinsten die besten Trainer einsetzen

Der Abteilungsleiter des TSV 1865 Dachau, Ugur Alkan, spricht über seine Vorstellungen einer verantwortlichen Nachwuchsarbeit. Der richtige Trainer ist für ihn in der Jugend umso wichtiger.

Dachau - Ugur Alkan (37/Bild links) ist Fußball-Abteilungsleiter des TSV 1865 Dachau und zugleich auch der Ansprechpartner seines Vereines in Sachen Merkur CUP. Er ist bestens vertraut mit den Problemen im Nachwuchsbereich und auch mit den im „Buch der Werte“ angesprochenen Themen: 

„Um Gerechtigkeit im Fußball zu erreichen, müssen die Hauptverantwortlichen, sprich: die Trainer und die Eltern der jeweiligen Spieler, an einem Strang ziehen. Die Fairness im Fußball fängt schon bei den Bambini an. Wie der Spieler dort erzogen wird – von den Trainern und den Erziehungsberechtigten – so wird er auch in der Zukunft auf dem Spielfeld agieren. Also ist es elementar, die besten Trainer bei den Kleinsten einzusetzen. Der absolut falsche Weg ist es, um jeden Preis gewinnen zu wollen, vor allem im Kleinfeld, hier geht es in erster Linie darum, den Kindern den Sport nahe zu bringen. Es ist schade, dass man mitunter von außen nicht mit gutem Beispiel voran geht, dass sich erwachsene Menschen nicht gut benehmen und so als Vorbild nichts taugen. Im Fußball gilt es, nicht nur seine Technik im Passspiel zu präsentieren, es geht um Teamwork. Was gar nicht geht sind unnötige Grätschen oder Kommentare, die unter der Gürtellinie angesetzt werden. Natürlich sollte der Siegeswille vorhanden sein, aber nicht um jeden Preis. Lieber verliert man ein Spiel und gewinnt Fairness für die Zukunft.“

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