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TSV Bergkirchen: Eigengewächse Zacherl und Frimmer kehren als Spielertrainer-Duo heim

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Von: Korbinian Kothny

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Stefan Frimmer (li.) und Simon Zacherl (re.) übernehmen im Sommer als Spielertrainer-Duo den TSV Bergkirchen.
Stefan Frimmer (li.) und Simon Zacherl (re.) übernehmen im Sommer als Spielertrainer-Duo den TSV Bergkirchen. © TSV Bergkirchen

Simon Zacherl und Stefan Frimmer übernehmen im Sommer den TSV Bergkirchen als Spielertrainer-Duo. Die beiden Eigengewächse kehren vom SV Sulzemoos zurück.

Bergkirchen - „Für uns war immer klar, dass wir irgendwann zurück nach Bergkirchen kommen wollen. Dass es jetzt schon im Sommer so weit ist, ist natürlich umso schöner“, sagen Simon Zacherl und Stefan Frimmer nach ihrer Vertragsunterschrift beim TSV Bergkirchen.

Dabei kehren die beiden Freunde nicht „nur“ als Spieler zurück, sondern übernehmen den Kreisklassisten gleich als Spielertrainer-Duo. Sowohl für den 27-jährigen Zacherl als auch den 29-jährigen Frimmer ist es die erste Station als Trainer. Die beiden Bergkirchener kommen vom Kreis- und langjährigen Bezirksligisten SV Sulzemoos.

Zacherl/Frimmer: Erst Aufstieg mit Sulzemoos, dann Bergkirchen

Frimmer war bereits 2014 von Bergkirchen zum klassenhöheren Nachbarn Sulzemoos gewechselt und spielt derzeit seine siebte Saison beim SVS. Zacherl ging denselben Weg im Sommer 2017. Nun kehren beide zur neuen Saison zu ihrem Heimatverein zurück.

„Zusammen als Trainer eine Mannschaft zu übernehmen, ist schon länger eine Vorstellung von uns beiden, zudem als Spielertrainer weiterhin direkt ins Geschehen eingreifen zu können ist natürlich ein wichtiger Aspekt. Wenn es sich dabei auch noch um den Heimatverein handelt, ist es logisch umso reizvoller“, erklären die Trainer-Neulinge ihre Entscheidung für den Wechsel. Mit dem TSV Bergkirchen haben Zacherl und Frimmer einiges vor. „Wir wollen den Aufschwung, der rund um den TSV derzeit am Laufen ist, weiter mitnehmen und sportlich vorantreiben, uns als Trainer etablieren, die kommenden Jugendspieler in den Herrenbereich integrieren und natürlich auch den ein oder anderen erfahreneren Spieler nochmal kitzeln“, sagt das Trainer-Duo über die Ziele.

Bevor die beiden allerdings ihre neue Aufgabe im Sommer annehmen, wollen sie mit ihrem aktuellen Verein den letztjährigen ‚Unfall‘ reparieren. Der SV Sulzemoos stieg aufgrund der Anwendung der Quotienten-Regel in der Saison 2019/21 nach über 20 Jahren Bezirkliga-Zugehörigkeit in die Kreisliga ab.

„Wir werden zusammen mit unserem Team in der Rückrunde alles reinhauen, um unser Ziel – den Wiederaufstieg in die Bezirksliga – zu erreichen und den SV Sulzemoos wieder dort hinzubringen, wo er hingehört. In dieser langen Zeit sind viele sehr gute Freundschaften entstanden, was sich auch in den Gesprächen und dem allgemeinen reibungslosen Vorgehen rund um diesen Wechsel gezeigt hat. An dieser Stelle nochmals vielen Dank!“, erklären die beiden ihre Ziele für die restliche Saison und bedanken sich gleichzeitig für den problemlosen Wechsel im Sommer. Aktuell steht Sulzemoos auf dem 2. Tabellenplatz und hat vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Untermenzing.

TSV Bergkirchen: Zukunft von Englich noch nicht geklärt

Der TSV Bergkirchen steht derweil auf dem 9. Platz in der Kreisklasse und will mit seinem aktuellen Spielertrainer Philipp Englich den Klassenerhalt so schnell wie möglich perfekt machen. Wie es mit Englich im Sommer weitergeht, ist dagegen noch offen. Der 30-Jährige übernahm Bergkirchen im Sommer 2019 als Teil des Spielertrainer-Duos Bläser/Englich und war ab 2020 alleinverantwortlich für den Kreisklassisten.

„Wir möchten uns bei Philipp Englich ausdrücklich für seine tolle Arbeit und seinen außergewöhnlichen Einsatz innerhalb der Fußballabteilung bedanken. Seit seinem Amtsantritt hat er alles versucht, um maximalen Erfolg einzufahren. Die Entscheidung Trainerwechsel ist keine Entscheidung gegen Philipp Englich, sondern für das Duo Zacherl / Frimmer. Wir würden uns sehr freuen, wenn Philipp auch über den Sommer hinaus unser Team verstärken würde“, bedanken sich Florian Brummer und Josef Huber für die Arbeit von Englich. Auch die beiden neuen Trainer Zacherl und Frimmer würden sich über einen Verbleib des Defensivspezialisten als Spieler freuen: „Philipp passt sowohl menschlich als auch mit seiner Art Fußball zu spielen und zu verstehen super in die Truppe und wäre ohne Zweifel ein absoluter Gewinn für den TSV Bergkirchen“.

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