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TSV Eintracht Karlsfeld: Mehr Härte gegen Ampfing - Schäffer kehrt in Startelf zurück

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Ziemlich ratlos wirkte die Eintracht nach dem Fehlstart, nun wollen Kubilay Celik & Co. den ersten Dreier einfahren.
Ziemlich ratlos wirkte die Eintracht nach dem Fehlstart, nun wollen Kubilay Celik & Co. den ersten Dreier einfahren. © hab

Der TSV Eintracht Karlsfeld will im dritten Spiel den ersten Sieg einfahren. Gegen Ampfing setzt Coach Ugur Alkan deswegen auf Erfahrung.

Heute, 20 Uhr: Drei Spiele in sieben Tagen – der Saisonstart in der Landesliga Südost ist fordernd. „Jay“ Alkan, Trainer des TSV Eintracht Karlsfeld, kündigt deshalb vor dem Auswärtsspiel am heutigen Freitag (20 Uhr) beim TSV Ampfing „einige Änderungen in der Aufstellung“ an. Die Rotation soll dem Spiel seiner Mannschaft aber auch eine Komponente hinzufügen, die beim 1:3 gegen den Kirchheimer SC fehlte: Ein gesundes Maß an Härte.

„Wir waren zu nett“, blickt Alkan auf das Heimspiel am vergangenen Mittwoch gegen den KSC zurück. Ein Spieler, der diese robuste Eigenschaft mitbringt, ist Dominik Schäffer. Der Co-Spielertrainer konnte in der Vorbereitung nur 29 Minuten absolvieren. Gegen Kirchheim spielte er in den zweiten 45 Minuten. Nun ist er bereit für die Startelf. „Niki wird von Anfang an spielen. Er ist ein wichtiger Faktor“, so Alkan über den Mittelfeldspieler. Auch die Kadergröße wird sich verändern gegenüber den Spielen in Schwaig (2:2) und gegen Kirchheim. „Wir nehmen keine 22 Spieler mit, sondern werden mit 17, 18 Leuten ins Spiel gehen“, kündigt Alkan an.

Der TSV Ampfing ist mit drei Punkten aus zwei Partien solide in die Saison gestartet. Die routinierte Mannschaft von Trainer Rainer Elfinger gewann am ersten Spieltag mit 3:1 gegen den TuS Holzkirchen, auswärts beim Aufsteiger VfB Forstinning gab es nach einem schwachen Start eine 2:3-Niederlage. Stürmer-Neuzugang Mike Opara ist der einzige Ampfinger, der mehr als einen Treffer erzielt hat. Der 24-Jährige steht bei zwei Treffern – in der vergangenen Saison war er in 30 Einsätzen für Traunstein leer ausgegangen. Opara war in Forstinning übrigens der drittjüngste Spieler in der Ampfinger Startelf – mit 24 Jahren. Elfinger setzt auf Routine, sein Kader gehört zu den ältesten der Liga. Die Karlsfelder wollen der Erfahrung trotzen – auch deshalb setzte Alkan auf Spieler wie Schäffer. Spielerisch erhofft sich der Trainer eine Steigerung gegenüber dem Kirchheim-Spiel. „Wir hatten zu vielen Ballverluste und mussten dann hinterherlaufen. Das war nicht gut“, sagt Alkan. In der Trainingseinheit am Mittwoch ging der Trainer noch einmal auf die Dinge ein, die ihm nicht gefallen haben. Und auf jene, die ihm gefallen haben. „Nicht alles war schlecht. Es gab auf positive Sachen. Wir werden deshalb nicht alles auf den Kopf stellen“, so Alkan weiter.

In Ampfing müssen sich die Karlsfelder dennoch steigern, denn der Gegner ist vor allem im eigenen Stadion schwer zu knacken. In der abgelaufenen Saison holten die Ampfinger etwas mehr als zwei Drittel ihrer 42 Punkte zu Hause – drei davon beim 2:1 gegen Karlsfeld. Dafür revanchierte sich die Eintracht im Rückspiel mit einem 2:0-Erfolg. Auch in den vergangenen Spielzeiten waren die Duelle umkämpft. Es spricht wenig dagegen, dass es am heutigen Freitag anders sein wird.  (Moritz Stalter)

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