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Den Heimvorteil nutzen wollen die Karlsfelder (im Bild Andre Gasteiger) im Spiel gegen Unterföhring.

Eintracht Karlsfeld selbstbewusst

Stangl: „Das wird ein heißer Ritt“ gegen Unterföhring

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Der TSV Eintracht Karlsfeld empfängt als Tabellenführer den FC Unterföhring. Beide Teams treffen nach fast zehn Jahren wieder mal in einem Ligaspiel aufeinander.

In den acht Duellen zu Beginn des Jahrtausends war die Eintracht sieglos geblieben. Tritt sie weiterhin so auf wie im bisherigen Saisonverlauf, könnte sich dies ändern.

Die Karlsfelder punkten und punkten, obwohl ihre Leistung nicht immer stimmt. Von neun Spielen gewann die Elf der Trainer Sebastian Stangl und Jochen Jaschke sieben, einmal teilte sie sich die Punkte mit dem Gegner. Nur am fünften Spieltag beim 0:3 in Kirchheim, ging sie leer aus. „Klar sind wir zufrieden, wenn wir gute Ergebnisse einfahren. Wir haben aber den Anspruch, dass wir über die spielerische Qualität unsere Punkte holen“, so Eintracht-Trainer Sebastian Stangl.

In den vergangenen Wochen hatte die Eintracht auch das nötige Glück gehabt. Darauf will sich Stangl nicht verlassen. Davon, was er beim 2:0-Erfolg in Landshut am letzten Spieltag gesehen hatte, war der Trainer angetan. „Wir haben es in Landshut sehr gut gemacht. Im Ballbesitz haben wir unser Spiel gut aufgezogen und bei gegnerischem Ballbesitz kaum etwas zugelassen. Da haben Qualität und Ergebnis gepasst“, so Stangl. Damit kam seine Mannschaft dem nah, was sich Stangl vorstellt. „Wir wollen uns nicht dem Gegner anpassen, sondern unsere Philosophie durchbringen. In Landshut hat das geklappt.“

„Das wird ein heißer Ritt“

Diesen Trend will der Spitzenreiter im September und den Spielen gegen Unterföhring, in Dachau und gegen Erlbach fortführen. „Das wird ein heißer Ritt“, sagt Stangl. „Und den gehen wir mit der Vorgabe an wie in Landshut.“

Den heutigen Gegner FC Unterföhring kann Karlsfelds Trainer nicht richtig einschätzen. „Sie haben extreme Ergebnisse in beide Richtungen“, so Stangl beim Blick auf die vergangenen beiden Spieltage: Auf die 3:6-Niederlage in Rosenheim antwortete der FCU mit einem 5:0-Sieg gegen Ampfing.

Mit der ausgeglichenen Bilanz von jeweils vier Siegen und Niederlagen sowie einem Unentschieden stehen die Unterföhringer auf dem zehnten Platz. „Ich denke, dass sie nach den beiden Abstiegen und dem Umbruch im vergangenen Sommer in Folge in der Findungsphase sind. Sie haben aber auf jeden Fall Qualität“, sagt Stangl. Dann fügt er an: „Wir kommen aus der anderen Richtung. Und wir sind selbstbewusst.“

Entwarnung bei Thomas Oswald

Die Eintracht geht ohne Robin Kömmling, Fitim Raqi und Tobias Pontow (alle verletzt) in die Partie. Fabian Schäffer fehlt urlaubsbedingt. Im zentralen Mittelfeld könnten wieder Marko Juric, Philipp Lorber und Dominik Pöhlmann auflaufen. Letzterer spielt in dieser Saison bislang eine gute Rolle. „Dominik hat einmal gefehlt und sonst immer durchgespielt. Er ist sehr überlegt und hat die Ruhe am Ball“, so Stangl über die Vorzüge des Mittelfeldmanns. In der Viererkette könnten Andreas Lutschnikov und Thomas Oswald beginnen. Oswald wurde in Landshut mit dem Verdacht auf einen Nasenbeinbruch ausgewechselt, der bestätigte sich aber nicht. „Er wird auflaufen. Damit steht unsere Zu-Null-Verteidigung“, sagte Stangl. Und mit ihr steigen die Chancen, dass die zweitbeste Defensive der Liga (zehn Gegentore) die an den vergangenen zwei Spieltagen so treffsicheren Unterföhringer (acht Tore) aussticht

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