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Erster gegen Dritter! TSV Eintracht Karlsfeld fordert Spitzenreiter Landshut

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Mutig nach vorne spielen wollen die Karlsfelder im Topspiel bei Spitzenreiter Landshut. hab
Mutig nach vorne spielen wollen die Karlsfelder im Topspiel bei Spitzenreiter Landshut. hab © hab

Die Saison 2022/2023 in der Landesliga Südost ist zwar noch jung, doch es kristallisiert sich schon jetzt heraus, dass die Liga ausgeglichener besetzt ist als in den Jahren zuvor.

Karlsfeld – Jeder Verein hat bereits gepunktet, nur ein Team hat die maximale Ausbeute eingefahren: Spitzenreiter SpVgg Landshut. Am heutigen Samstag (15 Uhr) fordert der Tabellendritte TSV Eintracht Karlsfeld die „Spiele“ auswärts heraus.

Die Karlsfelder haben sich nach zwei hohen Siegen gegen Ampfing und Geretsried auf Platz drei in der Tabelle vorgeschoben. Nur zwei Teams toppen die sieben Punkte des TSV: Aufsteiger Forstinning holte neun Zähler, Landshut als einziges Team die Maximal-Punktzahl zwölf. „Die Landshuter stehen nicht umsonst dort oben. Die haben gute Spieler und ein System, das funktioniert. Da passt einiges zusammen“, hat Jay Alkan beobachtet.

Hinzu kommt individuelle Klasse. So scheint Lucas Biberger noch einmal einen Sprung nach vorne gemacht zu haben. Der 23-jährige Mittelfeldspieler war in der vergangenen Saison bereits elfmal erfolgreich. In der laufenden Runde hält er nach vier Spielen bei fünf Treffern. Am vergangenen Wochenende, beim 2:1-Auswärtssieg in Forstinning, ging Biberger leer aus, dafür sprangen Kapitän Alexander Hagl und der junge Dejan Ignjatic als Torschützen ein. Der Tabellenführer stellt mit 13 Treffern aktuell die beste Offensive der Liga.

Knapp dahinter folgt die Eintracht mit zwölf Toren. Mit Rückkehrer Kubilay Celik (vier Tore) sind die Karlsfelder unberechenbarer geworden. Leon Ritter war bereits dreimal erfolgreich, er knüpft an seine gute Premierensaison beim TSV an.

Mit der Entwicklung seiner Mannschaft ist der Karlsfelder Coach Ugur Alkan zufrieden: „Wir haben uns gesucht und nach dem zweiten Spieltag gefunden.“ Und weiter: „Das ist der Unterschied zu Landshut. Bei ihnen hat es von Anfang an gepasst.“

Im Gegensatz zur Eintracht hat die „Spiele“ allerdings keinen Trainerwechsel hinter sich, sie konnte sich in den letzten 13 Spielen der vergangenen Saison bereits an ihren Coach Christian Endler gewöhnen.

Der „Spiele“-Übungsleiter hat großen Respekt vor der Eintracht: „Mit Karlsfeld treffen wir auf einen aufstrebenden Gegner, der nach vorne hohe Qualität mitbringt. Wir müssen dem Druck standhalten, weniger Fehler machen und genauer im Offensivspiel werden.“ Da die Landshuter in den vergangenen Wochen immer wieder Rückstände umbiegen mussten, fuhr Endler vor der dem Duell die Trainingsintensität herunter.

Die Karlsfelder surfen nach neun Toren in den Spielen gegen Ampfing und Geretsried auf einer Euphoriewelle. Sie fahren mit dem Ziel nach Landshut, die Siegesserie der „Spiele“ zu beenden. „Ich bin überzeugt von meiner Mannschaft und glaube, dass wir dort punkten können“, sagt Alkan. Er kann wieder auf Jonas Eicher und Pascal Sattelberger bauen, die in den Kader zurückkehren werden. Thomas Ettenberger und Fabian Schäffer haben sich im Gegenzug in den Urlaub verabschiedet.

Spannend wird, wen der Karlsfelder Trainer Jay Alkan im Tor aufbieten wird. Dominik Krüger hatte den Eintracht-Kasten an den ersten beiden Spieltagen gehütet. Bei den Siegen in Ampfing und gegen Geretsried standen Fabian Müske bzw. Neuzugang Fabio di Salvo zwischen den Pfosten.

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