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TSV Eintracht Karlsfeld: Neucoach Alkan sieht „Licht und Schatten“ bei Ingolsatdt-Pleite

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Mächtig ins Zeug legten sich im ersten Testspiel der Saison 2022/2023 die Kicker aus Karlsfeld (rechts Jonas Eicher) und Ingolstadt (links Donald Nduka).
Mächtig ins Zeug legten sich im ersten Testspiel der Saison 2022/2023 die Kicker aus Karlsfeld (rechts Jonas Eicher) und Ingolstadt (links Donald Nduka). © HAB

Der Testspielauftakt der Landesliga-Kicker des TSV Eintracht Karlsfeld ist eine „ganz heiße Geschichte“ gewesen.

Karlsfeld – Das sagte Jay Alkan, der neue Eintracht-Trainer, über sein Debüt gegen die zweite Garnitur des FC Ingolstadt. Die Karlsfelder kassierten eine 3:6-Niederlage, doch bis in die 50. Minute waren sie dem Bayernliga-Spitzenteam ebenbürtig.

Alkan schickte einen großen Kader ins Spiel, Neuzugänge fehlten allerdings im Aufgebot. Dafür kämpften die TSV-Fußballer mit ihren schweren Beinen.

„Wir hatten in unserer ersten Trainingswoche drei Einheiten und haben teilweise länger als zwei Stunden trainiert“, erklärte Alkan. Dies fiel zunächst aber nicht auf. Die Eintracht setzte das um, was der Trainer sehen wollte – so wie beim Führungstor durch Abdul Bangura nach einer halben Stunde. „Wir haben die Ingolstädter in unsere Hälfte gelockt, nach ein paar Pässen lang auf den Flügel gespielt und getroffen“, so Alkan.

Der neue Eintracht-Coach Ugur Alkan schwitzte am Spielfeldrand genauso intensiv wie seine Kicker auf dem Platz.
Der neue Eintracht-Coach Ugur Alkan schwitzte am Spielfeldrand genauso intensiv wie seine Kicker auf dem Platz. © HAB

Die Eintracht musste aber auch die Qualität des letztjährigen Dritten der Bayernliga Süd akzeptieren. Kurz vor der Halbzeitpause (44.) glichen die Gäste aus.

Nach dem Seitenwechsel bescherte Pascal Sattelberger der Eintracht mit seinem 2:1 einen Traumstart (48.) in den zweiten Durchgang, die Gäste antworteten aber wenig später per Doppelschlag. Während bei den Karlsfeldern die Kräfte nachließen, drehten die Gäste auf. Drei weitere Treffer bescherten der FCI-Reserve eine Vier-Tore-Führung. Kurz vor dem Spielende (89.) sorgte Sattelberger mit seinem zweiten Tor für den 3:6-Endstand.

Ugur Alkans Fazit fiel durchwachsen aus. „Es gab Licht, aber auch Schatten. Man hat aber gesehen, wie wir spielen wollen. Beim 1:0 zum Beispiel. Das war mir wichtig“, so der neue Trainer. Dann fügte er an: „Die sechs Gegentore haben mir aber nicht gefallen – auch wenn der Gegner stark war.“

Am kommenden Samstag, 25. Juni (14.30 Uhr), testen die Karlsfelder bei der SpVgg Kammerberg.

Stenogramm

E. Karlsfeld - FC Ingolstadt 04 II 3:6 (1:1)

TSV Eintracht Karlsfeld: Dominik Krüger, Ivan Ivanovic, Fitim Raqi, Michael Dietl, Lukas Paunert, Abdul Bangura, Thomas Ettenberger, Jonas Eicher, Kilian Cuni, Florian Jörg Schrattenecker, Pascal Sattelberger – Fabian Müske, Simon Huber, Dominik Pöhlmann, Peter Wuthe, Tim Duchale, Nicolas Frank, Sebastian Schneyer, Furkan Ocaktan.

FC Ingolstadt 04 II: Maurice Dehler, David Udogu, Egson Gashi, Ishak Karaogul, Jonas Perconti, Tim Herm, Leon Nuhanovic, Simon Kampmann, Michael Senger, Julian Bock, Donald Nduka, Fabio Riedl.

Tore: 1:0 (31.) – Abdul Bangura. 1:1 (44.). 2:1 (48.) – Pascal Sattelberger. 2:2 (52.) – Donald Nduka. 2:3 (54.) – Fabio Riedel. 2:4 (67.) – Michael Senger. 2:5 (83.) – Egson Gashi. 2:6 (84.). 3:6 (89.) – Pascal Sattelberger.

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