Kommt bei seinem breit aufgestellten Kader schonmal ins Grübeln: Karlsfeld-Coach Sebastian Stangl (vorne).
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Kommt bei seinem breit aufgestellten Kader schonmal ins Grübeln: Karlsfeld-Coach Sebastian Stangl (vorne).

TSV Eintracht Karlsfeld: „Im Zentrum bringen wir absolute Qualität mit“

  • VonMoritz Stalter
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Landesliga-Spitzenreiter TSV Eintracht Karlsfeld spielt bisher eine starke Vorbereitung. Der Kader von Trainer Sebastian Stangl ist geschickt zusammengestellt.

Karlsfeld - Was der TSV Eintracht Karlsfeld in dieser Saison auch macht: Es funktioniert sehr, sehr häufig. In den Tests gegen den Südwest-Landesligisten TuS Geretsried (4:2-Erfolg) und beim Regionalligisten VfR Garching (3:2-Sieg) haben die Trainer Sebastian Stangl und Jochen Jaschke zwei komplett unterschiedliche Teams ins Spiel geschickt – und beide waren erfolgreich. „Wir sind auf einem sehr guten Weg und hätten nichts dagegen, wenn es langsam mit der Liga weitergehen würde“, sagte Stangl. 

Stangl: Kader breit aufgestellt -  „Im Zentrum bringen wir absolute Qualität mit“

Die beiden Tests veranschaulichten, wie stark der Spitzenreiter der Landesliga Südost in der Breite aufgestellt ist. „Wir haben einen guten Mix in allen Mannschaftsteilen. Es gibt keinen Spieler, der da herausragt“, so Stangl. In der Hinrunde waren die Karlsfelder noch auf die Tore von André Gasteiger angewiesen, doch der verabschiedete sich in der Coronapause in Richtung Pipinsried. Die Lücke wollen die Eintracht-Trainer im Kollektiv schließen. In den bisherigen Freundschaftsspielen machte sich Gasteigers Abgang nicht bemerkbar. Angetan hat es Stangl vor allem das Herzstück seiner Mannschaft. „Im Zentrum bringen wir absolute Qualität mit. Egal, ob wir eine defensive oder offensive Spielausrichtung wählen“, so der Coach.

TSV Eintracht Karlsfeld: Mix aus Erfahrung und jungen Spielern stimmt

Gegen Geretsried spielten unter anderem Marko Juric und Pascal Sattelberger in der Zentrale. Während Juric seine Stärken in der Defensive hat, richtet der Sattelberger den Blick nach vorne. Gegen Geretsried zeigte der 24-jährige Offensivmann mit zwei direkt verwandelten Freistoßtoren, dass er einen exzellenten Abschluss hat. In Garching fehlten die beiden in der Startelf. Dafür begannen Fabian Schäffer, Philip Lorber, Dennis Pöhlmann und Fitim Raqi. Sie hatten einen erheblichen Anteil am 3:2- Sieg beim zwei Ligen höher spielenden Gegner. Dort spielten auch der Doppeltorschütze Martin Schön sowie Kubilay Celik stark auf. „Kubi ist super drauf. Er hat noch einmal einen großen Sprung gemacht“, lobt Stangl den Kreativspieler. „Der Mix aus Erfahrung und jungen Spielern mit Perspektive stimmt“, so Stangl weiter. Der Eintracht-Trainer weiß aber auch, dass Vorbereitung und Punktspiele nichts miteinander zu tun haben und die Ergebnisse in den Tests nur bedingt aussagekräftig sind. „Auch Freising, Hallbergmoos und Töging sind zur Zeit sehr gut drauf. Am Ende sind es die Punktspiele, die zählen“, so Stangl. Und wann es mit dem Ligabetrieb weitergeht, steht bekanntlich in den Sternen. (stm)

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