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Der TSV Jetzendorf haut beim Derby gegen Pfaffenhofen alles rein

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Früh jubeln durften die Jetzendorfer über das Führungstor von Alexander Schäffler (rechts).
Früh jubeln durften die Jetzendorfer über das Führungstor von Alexander Schäffler (rechts). © hab

Der TSV Jetzendorf gewinnt sein erstes Bezirksliga-Spiel. Die Zuschauer sahen im heimischen Stadion eine stabile Leistung gegen den FSV Pfaffenhofen.

Jetzendorf – Der Rahmen stimmte für das erste Bezirksliga-Spiel des TSV Jetzendorf nach dem einjährigen Landesliga-Abenteuer: 500 Zuschauer sind ins Lorenz-Wagner-Stadion gekommen, um das Derby gegen den Mitfavoriten FSV Pfaffenhofen anzuschauen. Die Jetzendorfer spielten stark auf, gewannen verdient mit 2:0 und feierten danach im Vereinsheim.

„Der kann nach Texas fliegen - oder ins Tor.“

Spielertrainer Schäffler über sein Führungstor

„Wir wussten, dass ein starker Gegner kommt. Und klar rechnet man sich was aus. Aber wenn ich dann sehe, wie die Mannschaft das Derby annimmt und alles investiert – da muss ich schon ein Lob aussprechen“, sagte TSV-Spielertrainer Alexander Schäffler anschließend euphorisiert.

Der 32-Jährige hatte einen großen Anteil daran, dass es eine erfolgreiche Bezirksliga-Rückkehr wurde. In der 19. Minute krönte er einen guten Start seiner Mannschaft mit dem Führungstor – und wie: Schäffler knallte den Ball nach einer Flanke an die Latte und nahm den Abpraller selbst volley. „Der kann nach Texas fliegen oder ins Tor“, sagte der Spielertrainer. Der Ball schlug im Tor ein.

Jetzendorf war die wachere Mannschaft - Pfaffenhofen ohne Dampf

Die Jetzendorfer ließen in der Folge nicht nach. Sie spielten nach vorne und hielten die Gäste vom eigenen Tor fern. Und die hoch eingeschätzten Pfaffenhofener? Die brachten einfach ihre PS nicht auf den Rasen. Trainer Gerhard Lösch, der in der vergangenen Saison mit dem TSV Eching knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt war und dem fünf Echinger Leistungsträger zu seinem neuen Klub gefolgt waren, musste zuschauen, wie die drei Punkte schon vor der Halbzeitpause außer Reichweite gerieten.

Denn Jetzendorf blieb wacher, aggressiver und spielte in der 34. Minute einen Konter glänzend zu Ende. Maximilian Kreitmair verdoppelte nach Leon Grauvogls Pass in die Gasse den Vorsprung. Es war allerdings ein teurer Treffer, denn Kreitmair zerrte sich bei dieser Aktion die Leiste und musste ausgewechselt werden.

Derby ist auch immer Kopfsache - Einstand von Neuzugang Swierkosz geglückt

Nach dem Seitenwechsel konzentrierten sich die Grün-Weißen im Wesentlichen darauf, den Vorsprung zu halten. Das gelang dem Team von Schäffler auch deswegen, weil sein neuer Co-Spielertrainer Markus Pöllner im zentralen Mittelfeld eine Bank ist.

Einen guten Einstand feierte auch Wojciech Swierkosz, der vor der Saison aus Pfaffenhofen nach Jetzendorf gewechselt war.

Total erschöpft, aber glücklich über den Auftaktdreier fasste TSV-Coach Alexander Schäffler die Partie so zusammen: „Ein Derby ist immer auch Kopfsache, und wir waren auf den Punkt voll da. Wir waren über 90 Minuten das bessere Team. Es war unfassbar geil.“

Nach der Partie kosteten die Jetzendorfer ihren Sieg aus und feierten. „Das haben wir uns verdient. Aber es waren nur drei Punkte. Wir müssen die Spannung aufrecht halten“, so Schäffler.

Stenogramm

TSV Jetzendorf - FSV Pfaffenhofen 2:0 (2:0)

TSV Jetzendorf: Dennis Pöllner, Martin Öttl (64. Florian Radlmeier), Simon Oberhauser, Leon Grauvogl (73. Ludwig Dietrich), Maximilian Kreitmair (42. Marc Peuker), Markus Pöllner, Alexander Schäffler (76. Alexander Beiz), Stefan Nefzger, Wlad Beiz, Wojciech Swierkosz, Christos Papadopoulos

FSV Pfaffenhofen: Maximilian Bleisteiner, Tobias Gürtner (73. Johannes Brummer.), Fabian Wagner (46. Manuel Riebold), Ruben Popa (73. Pierre König), Maximilian Völke, Thomas Niggl, Nico Ziegler, Maxi Ceballos, Ante Basic, Simon Heigl, Sebastian Waas

Schiedsrichter: Tarik Smajlovic

Zuschauer: 500

Gelb-rote Karte: Thomas Niggl (64., FSV Pfaffenhofen)

Tore: 1:0 (19.) - Alexander Schäffler trifft per Volleyabnahme, als sein eigener Schuss von der Latte zurückprallt, 2:0 (34.) - Maximilian Kreitmair mit einem Konter

stm

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