Trainer Matthias Koston war trotz der Niederlage mit der Leistung seines Teams zufrieden.
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Trainer Matthias Koston war trotz der Niederlage mit der Leistung seines Teams zufrieden.

Koston-Team vor Bezirksligastart gegen Finsing

SpVgg Kammerberg bei Niederlage gegen TSV Jetzendorf „tonangebend“

  • vonMoritz Stalter
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Die SpVgg Kammerberg verliert die Generalprobe gegen den TSV Jetzendorf zwar. Trainer Matthias Koston zieht dennoch ein positives Resümee.

Kammerberg/Jetzendorf - Der TSV Jetzendorf startet zwar mit einwöchiger Verspätung in die Restsaison 2019/2020, doch man fühlt sich an der Dachauer Landkreisgrenze gerüstet für die Punktspielserie, die am Sonntag, 27. September, mit dem Auswärtsspiel in Egg an der Günz beginnt.

SpVgg Kammerberg: Höherklassige Gegner zeigen, woran noch gearbeitet werden muss

Geht es nach dem Ergebnis, ist die Generalprobe der SpVgg Kammerberg vor dem Ligastart am kommenden Wochenende missglückt. Bei der 1:2-Niederlage gegen den TSV Jetzendorf sah Trainer Matthias Koston dennoch über weite Strecken eine gute Leistung seiner Mannschaft. In der ersten Hälfte des zweiten Durchgangs bekamen die Kammerberger vom Gegner allerdings ihre Schwächen aufgezeigt. Für Koston kein Problem, im Gegenteil: „Ich freue mich, dass wir in der Vorbereitung höherklassige Gegner hatten, die uns zeigten, woran wir noch arbeiten müssen.“

SpVgg Kammerberg: „Haben immer wieder Lösungen gefunden“

Koston gab seiner Mannschaft einen Auftrag mit in ihr letztes Testspiel. „Wir wollten versuchen, tiefer aufzubauen, also auch dann immer spielerische Lösungen zu finden, wenn wir unter Druck stehen“, so der SpVggTrainer. Ballverluste kalkulierte er ein – und die gab es auch. „Es hat mal gut geklappt, es gab aber auch brenzlige Situationen“, so Koston. Diese Situationen konnte die Kammerberger Defensive aber meistern. Die Kammerberger hatten den Südwest-Landesligisten aus Jetzendorf über weite Strecken gut im Griff und ließen wenig zu. In der Offensive profitierte die Spielvereinigung von Robin Streits Instinkt. Der Torjäger setzte in der 26. Minute nach, nahm TSV-Torhüter Dennis Pöllner den Ball ab und stellte auf 1:0 für die Gäste. „Wir waren tonangebend und haben immer wieder Lösungen gefunden“, fasste Koston die erste Halbzeit zusammen.

SpVgg Kammerberg: „Wir müssen aber lernen, bei unserer Linie zu bleiben, wenn es aggressiver wird“

Nach dem Seitenwechsel änderte sich dies jedoch. Jetzendorfs Trainer Alexander Schäffler brachte vier frische Spieler, was sich positiv auf das Tempo seiner Mannschaft auswirkte. Koston wechselte nicht: „Ich habe das bewusst gemacht, um uns auf den Start in einer Woche vorzubereiten.“ Die Kammerberger wollten weiterhin alles spielerisch lösen, je mehr die Kräfte nachließen, desto weniger gelang ihnen dies. Und Jetzendorfs Selbstvertrauen wuchs mit jedem Ballgewinn. Maximilian Kreitmair (57.) und Dominik Liebl (63.) drehten die Partie innerhalb von sechs Minuten. Danach sammelten sich die Gäste wieder, für den Ausgleich reichte es aber nicht mehr. „Bis auf die 25 Minuten nach der Pause war es gut. Wir müssen aber lernen, bei unserer Linie zu bleiben, wenn es aggressiver wird. Da verlieren wir zu oft den Faden. Jetzendorf hat uns das noch einmal aufgezeigt, auch deshalb war der Test sehr aufschlussreich“, resümierte Koston.

Am kommenden Samstag, 19. September (14 Uhr) ,wird es ernst für die Kammerberger, dann geht beim FC Finsing um Punkte in der Bezirksliga Nord. (stm) 

Stenogramm TSV Jetzendorf - SpVgg Kammerberg 2:1 (0:1) 

Tore: 0:1 (26.) – Robin Streit. 1:1 (57.) – Maximilian Kreitmair. 2:1 (63.) – Dominik Liebl.

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