TSV Jetzendorf SV Mehring Landesliga Bayern Südost
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Für den TSV Jetzendorf geht es in jedem Spiel um bitterbenötigte Punkte.

Gegen SV Mering nicht Anschluss verlieren

TSV Jetzendorf braucht Punkte - „Wir haben gerade die Seuche am Fuß“

  • vonMoritz Stalter
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Der TSV Jetzendorf braucht Punkte – und dafür Tore. Im Heimspiel gegen den SV Mering geht es für den Tabellensiebzehnten darum, nicht den Anschluss an die Abstiegsrelegationsplätze zu verlieren.

Sonntag, 15 Uhr: Nach der jüngsten 0:1-Pleite im Kellerduell beim SC Olching tauschten die Grün-Weißen mit dem Gegner die Plätze. Der Rückstand auf den SCO, der nun auf dem hintersten der drei Relegationsplätze steht, beträgt einen Punkt. Außerdem hat der Konkurrent zwei Spiele weniger absolviert. Die Jetzendorfer dürfen sich nicht mehr viele Null-Runden erlauben, doch ausgerechnet dies passierte zuletzt zu häufig. Seit der Corona-Pause ist der TSV in drei Spielen punkt- und torlos.

Spielertrainer Alexander Schäffler hofft im Spiel gegen Mering auf die Wende. „Wir müssen den Turnaround schaffen“, so Schäfflers klare Ansage. Er ist lange genug dabei, um zu wissen, dass Kleinigkeiten einen großen Effekt haben können. „Wir können uns mit einem Sieg im Spiel gegen Mering das Momentum auf unsere Seite zu ziehen“, so Schäffler.

TSV Jetzendorf vergibt zu viele Chancen

Doch dafür müssen seine Spieler die Ladehemmung ablegen. Sowohl beim 0:1 in Egg an der Günz, dem zu deutlich ausgefallenen 0:6 gegen den Spitzenreiter FC Gundelfingen sowie zuletzt beim 0:1 in Olching spielten die Jetzendorfer nicht schlecht, nutzten aber ihre Chancen nicht. Beim SCO spielte der TSV vor allem vor der Pause stark, verpasste es aber, eine seiner zahlreichen Tormöglichkeiten zu nutzen. Kurz vor der Pause fingen sich die Grün-Weißen per Freistoß den spielentscheidenden Gegentreffer. „Wir haben gerade die Seuche am Fuß. Die Enttäuschung war groß. Aber die Art und Weise, wie wir spielen, hat gestimmt“, so Schäffler.

Nur noch acht Spiele für den Nicht-Abstieg

Im Hinspiel beim SV Mering trafen die Jetzendorfer doppelt. Schäffler erinnert sich noch, obwohl die Partie Anfang November 2019 lange zurück liegt. „Wir musste nach einem frühen Gegentor wie so oft in dieser Saison einem Rückstand hinterherlaufen, haben aber gegen Ende mit zwei Toren das Spiel gedreht“, so der Spielertrainer.

„Wir haben noch acht Spiele, von denen wir wie ein Endspiel angehen“, sagt der TSV-Spielertrainer. In Mering muss er auf Fabian Busl verzichten. Der 20-jährige Verteidiger konnte bei den Übungseinheiten noch nicht dabei sein, nachdem er sich in der Partie am vergangenen Wochenende eine Bänderdehnung im Sprunggelenk zugezogen hatte. Hinter dem Einsatz von Martin Öttl steht aufgrund von Rückenbeschwerden ein großes Fragezeichen. An der Zielsetzung ändert die Personalsituation nichts. „Unentschieden bringen uns nichts. Wir müssen auf Sieg spielen“, sagt Schäffler.  

(stm)

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