Trainer Alexander Schäffler war mit der Leistung seines Teams nicht zufrieden.
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Trainer Alexander Schäffler war mit der Leistung seines Teams nicht zufrieden.

Die Gastgeber gewinnen verdient mit 3:2

TSV Jetzendorf harmlos: Niederlage gegen Rohrbach

  • vonMoritz Stalter
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Jetzenbach holte zwar einen 0:2-Rückstand auf, musste sich am Ende trotzdem verdientermaßen geschlagen geben.

Die Vorbereitung des TSV Jetzendorf ist ein stetiges Auf und Ab. Mal spielt der Landesligist gut, mal gelingt nicht viel. Nach dem Testspiel-Derby beim TSV Rohrbach musste Spielertrainer Alexander Schäffler ein „Ab“ notieren. Sein Kommentar zur 2:3-Niederlage: „Das war nichts.“

TSV Jetztenbach: Team präsentierte sich blutleer

Rohrbach nahm das prestigeträchtige Duell besser an. Der Fünfte der Bezirksliga Nord legte die Tugenden an den Tag, die Schäffler gerne von seinen Spielern gesehen hätte. „Wir hätten mehr Spannung, mehr Emotionen und mehr Leidenschaft gebraucht. Das war nicht so, wie ich es mir vorstellte“, so der Spielertrainer der Grünweißen. Dazu kam, dass die Jetzendorfer zweimal bei Rohrbacher Standardsituationen nicht gut verteidigten. Das gefällt Trainern in der Regel nicht, insbesondere dann, wenn die Stärke des Gegners bei ruhenden Bällen bekannt ist. Oliver Duchale schoss das Heimteam in Führung (17.), nach dem Seitenwechsel legte Michael Humbach den zweiten Treffer nach (63.).

Aufbäumen wird nicht belohnt

Immerhin: Nach dem 0:2 regte sich etwas bei den Jetzendorfern. Es folgte die beste Phase des Landesligisten, über die Spielertrainer Schäffler sagte: „In diesen wenigen Minuten waren wir so dominant und haben uns so viele Chancen herausgespielt, wie ich es mir vorstelle.“ Das zahlte sich aus. Stefan Kellner (67.) und Impero Ochiuzzi (78.) glichen für die Gäste aus. Zum Gesamtbild des Jetzendorfer Auftritts passte es aber auch, dass danach wieder der Gegner jubelte, weil Christos Papadopoulos ins eigene Tor beförderte. Als der Verteidiger einen Ball klären wollte, sprang er von seinem Schienbein unter die Latte. „Ein schönes Tor, leider ins falsche Netz“, kommentierte Schäffler, der Papadopoulos keinen Vorwurf mache: „Das kann passieren. Christos war noch einer unserer besseren Spieler.“

Am 27. September greift der TSV Jetzendorf mit dem Spiel beim SV Egg an der Günz wieder in den Ligabetrieb ein. „Wir müssen schleunigst schauen, dass wir ein anderes Gesicht zeigen“, fordert Schäffler.  (Moritz Stalter)

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