ASV überwintert auf Platz zwei

- Dachauer Fußballer in der Bezirksliga seit acht Spielen unbesiegt

ASV Dachau - VfB Eichstätt 3:0 (1:0):

Dachau: Dietrich, Forster, Fleischer, Reischl, Jaschke, Sandmann, Stefan (68. Wölkhammer), Hofer, Puhlmann (74. Gerstner), Patacca (68. Schiller), Wenninger

Eichstätt: Heinz, Hausner, Stoll, Weidenhiller, Forster, Pochobradsky, Micic, Schmidt (46. Krasnici), Crusius, Kouakou (71. Gastl), Rössler

Schiedsrichter: Sokratis Mavrofflidis (FC Pontos)

Zuschauer: 150

Gelbe Karten: Sandmann, Stefan - Forster

Gelb-Rote Karte: Josef Weidenhiller (86.)

Tore: 1:0 (44.) - Nach einem Eckball von Stefan Hofer schraubt sich Torben Puhlmann zum Kopfball in die Höhe. Diesen Versuch kann Florian Hausner noch vor der Linie abblocken, doch gegen den Nachschuss von Florian Fleischer ist die VfB-Hintermannschaft machtlos; 2:0 (46.) - VfB-Verteidiger Viktor Stoll verliert den Ball an Micky Stefan. Der schnelle ASV-Stürmer passt die Kugel exakt in den Lauf von Franco Patacca, der mit einem platzierten Schuss ins lange Eck für die Vorentscheidung sorgt; 3:0 ((60.) - Freistoßspezialist Stefan Hofer zieht aus etwa 20 Metern ab. Das Leder setzt kurz vor dem Gästekeeper Thorsten Heinz auf, der es von seiner Brust aus nach vorne abprallen lässt.Micky Stefan ist zur Stelle und macht alles klar.

Der ASV Dachau hat seinen Lauf ins Jahr 2004 hinübergerettet. Die Bezirksliga-Kicker vom Stadtwald blieben auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen und haben so ihre Anwartschaft auf Platz zwei weiter zementiert. Standesgemäß hat sich das Team von ASV-Spielertrainer Herbert Reischl rechtzeitig zur Winterpause einen Spitzenplatz im Klassement gesichert.

Am letzten Spieltag des Jahres 2003 fegte der ASV Dachau die Gäste aus Eichstätt mit 3:0 vom Platz. Im Vorfeld galten die Gäste als Angstgegner der Stadtwald-Truppe, doch Herbert Reischl und dessen Team arbeiteten von der ersten Minute hart daran, diesen Ruf der Gäste zu zerstören. 70 Minuten präsentierte sich der ASV Dachau von seiner Sonnenseite, wie Reischl nach der Partie zufrieden feststellte. Das reichte, um die Eichstätter im Zaum zu halten. Dem Dachauer Trainer muss nach der Partie ein Kompliment für die gewählte Taktik ausgestellt werden. Er schickte den Ex-Emmeringer Torben Puhlmann zum ersten Mal in der laufenden Saison von Beginn auf das Feld. Puhlmann agierte nicht, wie gewohnt, als Mittelstürmer, er durfte sich diesmal im defensiven Mittelfeld gegen den VfB-Spielmacher Claver Kouakou versuchen. Puhlmann erledigte seine Aufgabe mit Bravour, er hatte sogar noch so viel Luft, dass er sich auch ins Offensivspiel der Hausherren einschalten konnte. Aus einem dieser Versuche resultierte prompt der Führungstreffer des ASV Dachau. Von Puhlmanns Rolle im Mittelfeld profitierte vor allem Peter Wenninger. Der seit seinem Wechsel vom TSV Großhadern oft ob seiner Körpergröße als wenig zielstrebiges "Federgewicht" denunzierte Mittelfeldakteur überzeugte durch eine enorme Laufbereitschaft und seine Zweikampfstärke.

Im ersten Durchgang gaben klar die Dachauer den Ton an, wirklich zwingende Chancen waren allerdings Mangelware. Nach dem frühen 2:0 gleich nach dem Wiederanpfiff drohte die Partie für einen Augenblick zu kippen. Eichstätt spielte nun druckvoller, brachte mit Shefket Krasnici einen zweiten echten Stürmer. Bis auf eine Szene in der 56. Minute, als Jochen Jaschke den Ball aus der Gefahrenzone dreschen musste, blieb die Eichstätter Offensive aber farblos. Nach dem 3:0 verschoben die Dachauer weitere Torschussversuche auf die Zeit nach der Winterpause - dann greifen sie noch einmal voll an...MAD

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