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Steven Zepeda erwartet ein schweres Spiel.

Gegen SV Erlbach soll Heimsieg her

„Erlbach ist Favorit Nummer eins“: ASV Dachau hinkt Erwartungen hinterher

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Ein Punkt nach zwei Spielen ist nicht das, was sich die Spieler und Trainer des ASV Dachau erhofft hatten. Ein Heimsieg am Samstag gegen den SV Erlbach wäre wichtig.

Das Problem: Der Gegner ist mit zwei Siegen gestartet und für ASV-Trainer Steven Zepeda der aussichtsreichste Titelanwärter in der Gruppe Südost.

„Erlbach ist für mich der Favorit Nummer eins. Es wird ein Brett“, sagt Zepeda. Und weiter: „Sie sind ballsicher, ruhig und taktisch sehr gut. Und im Sommer haben sie mit Lukas Lechner noch einen absoluten Topmann geholt.“ Lechner folgte als Spielertrainer auf Jens Kern, mit dem er in der Saison 2006/2007 zusammen für den damaligen Zweitligisten Wacker Burghausen aufgelaufen war. Zepeda sieht den Gegner weit vorne.

Die Erlbacher haben ihr Saisonziel nach Platz zwölf in der vergangenen Saison defensiver formuliert. Ein einstelliger Tabellenplatz solle es sein, so die Angabe des Vereins. Nach zwei Spieltagen ist der Klub auf einem guten Weg. Auf den 3:1-Sieg in Landshut folgte am vergangenen Mittwoch ein 2:1-Heimerfolg gegen den Absteiger FC Unterföhring. Neben Eintracht Karlsfeld ist der SV Erlbach der einzige Klub, der mit der Maximalausbeute von sechs Punkten startete. Die Dachauer haben ebenfalls eine Gemeinsamkeit mit dem Tabellenführer aus Karlsfeld. Sie erzielten sechs Tore. Das ist ligaweiter Bestwert. Der Unterschied zum Lokalrivalen: Während die Karlsfelder nur ein Gegentor kassierten, steht der ASV nach dem 2:3 in Unterföhring und dem 4:4 gegen Töging bei sieben Gegentoren.

„Wir zahlen gerade den Preis für unsere Vorbereitung. Immer wieder haben Spieler gefehlt“, sagt Zepeda. Dadurch konnte er in einigen Bereichen nicht so arbeiten, wie er es wollte. „Das Selbstverständnis fehlt noch.“

Die Defizite innerhalb einer englischen Woche aufzuholen, ist schwer. „Ein Beispiel: Es macht meiner Meinung nach nur Sinn, dass Verschieben in Spielformen zu trainieren. Die sind sehr intensiv. In der englischen Woche steht aber die Regeneration auf dem Plan“, erklärt der ASV-Trainer. Den Akku aufzuladen ist elementar nach den anstrengenden Spielen in Unterföhring und gegen Töging, um in Erlbach zu bestehen.

Der Gegner liegt dem ASV, der nur eines der letzten sechs Duelle verloren hat (0:2 in Erlbach im Mai 2018) und seit drei Spielen ungeschlagen ist. Max Kreitmair, der in vier Spielen gegen Erlbach dreimal traf und beim 2:2 in Erlbach vor vier Monaten das zwischenzeitliche 1:1 erzielte, fehlt aufgrund seines Innenbandanrisses im Knie. Maximilian Bergner kann ebenfalls nicht auflaufen. Weitere Veränderungen wird es gegenüber dem Töging-Spiel am vergangenen Mittwoch geben.  stm

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