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Tanz am Ball: Hohenlindens Marina Frick (l.) versucht Markt Schwabens Anna Schröter (r.), beobachtet von deren Teamkollegin Bettina Gruber, den Ball zu stibitzen.

SG Hohenlinden/Forstern/Edling ist in der A-Klasse unterfordert

Trainer Nevzat Yildiz: „Es läuft sehr gut. Wir können zufrieden sein“

Den Damen der SG gelingt es im sechsten Spiel den sechsten Sieg einzufahren. Auch die 43 Tore können sich sehen lassen. Das einzige Gegentor konnte Yildiz gut „verkraften“.

So richtig fordern kann die SG Hohenlinden/Forstern/Edling in dieser A-Klassen-Saison niemand. Auch die nächste Pflichtaufgabe erledigte das Team von Trainer Nevzat Yildiz ohne große Probleme. Bei Team II der SpVgg Markt Schwabener Au gab es einen 2:0 (1:0)-Erfolg. Die neue Kooperation zwischen dem SV Hohenlinden, dem FC Forstern und der DJK-SV Edling funktioniert laut Yildiz perfekt – und wird voraussichtlich bald erste Früchte trgen.

Als Melanie Scherer am Samstag im Markt Schwabener Sportpark vom herbeigerufenen Rettungssanitäter verarztet wurde (Außenbandanriss) litt Coach Yildiz zwar mit ihr, bekam es aber nicht mit der Angst zu tun. In der vergangenen Saison wäre der Ausfall einer Spielerin ein existenzielles Problem für die SG Hohenlinden/Poing gewesen – der Kader war nur hauchdünn besetzt. Nach dem neuen Zusammenschluss mit den beiden naheliegenden Vereinen stellt sich die Situation anders da: „Entweder gebe ich einen Wunschzettel ab, oder ich kriege die Spielerinnen, die Spielpraxis brauchen“, erklärt Yildiz.

Die junge Hohenlindener Mannschaft steht unangefochten an der Spitze

Sein Kader basiert zum großen Teil auf Fußballerinnen der Jahrgänge 1998 und 1999. Davon gibt es bei der DJK-SV Edling und dem SV Hohenlinden wenige – dafür zahlreiche in Forstern. „Es läuft sehr gut. Wir können zufrieden sein“, so Yildiz. Am Samstag holte sich seine Spielgemeinschaft den sechsten Sieg im sechsten Spiel (Tore: Corinna Grimm; Elisabeth Weber, Eigentor).

Dass sie in der Liga quasi konkurrenzlos ist, zeigt insbesondere die Tordifferenz: Die SG-Frauen trafen bereits 43 Mal (fast dreimal so viel wie die zweitbeste Offensive der SpVgg Markt Schwabener Au). Das bisherig einzige Gegentor konnte Yildiz gut verkraften. Neben den jungen Spielerinnen setzt der Trainer auch auf punktuelle Erfahrung: „Sie ist stark, ein alter Hase, eine erfahrene Spielerin. Sie kann das Spiel verteilen und es ruhig machen“, sagt er über Corinna Grimm, die für den FC Forstern bereits in der Regionalliga kickte. Dass sie heuer mit der SG Hohenlinden/Forstern/Edling in die Kreisklasse aufsteigt, würde niemanden verwundern. Sieben Punkte Vorsprung beträgt der Vorsprung der Yildiz-Truppe. Es wäre der erste große Erfolg der neuen Spielgemeinschaft.  

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