Der ATSV Kirchseeon ist wahrscheinlich im Rückspiel nicht mehr der Außenseiter.
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Der ATSV Kirchseeon ist wahrscheinlich im Rückspiel nicht mehr der Außenseiter.

Perfekte Ausgangsposition für Relegations-Rückspiel

ATSV Kirchseeon mit Außenseiterrolle zum 2:0 gegen FC Alemannia

  • Wolfgang Herfort
    vonWolfgang Herfort
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Ein Abstaubertreffer von Danny Hahn und ein schön heraus kombiniertes Tor von Max Hotz brachten einen 2:0-Sieg beim FC Alemannia und eine glänzende Ausgangsposition für das Relegations-Rückspiel.

irchseeon/München – Bestes Bade- und Fußballwetter, und das Relegations-Hinspiel zwischen dem FC Alemannia und dem ATSV Kirchseeon wurde auf dem Kunstrasen der Bezirkssportanlage an der Münchner Görzer Straße angepfiffen. Was den Kirchseeonern gar nicht schmeckte. Dafür hatten sie eine „Heimkulisse“. Rund 130 Zuschauer feuerten den ATSV an, während das Dutzend Münchner kaum auffiel.

Dass sie auf dem Untergrund zuhause sind, zeigten die Alemannen in der Anfangsphase. Die ersten Aktionen fanden vor dem ATSV-Kasten statt. Doch die Gäste versteckten sich nicht. Ein Auswärtstreffer sollte her, zählt der doch bei Punktgleichheit in der Endabrechnung doppelt. Lukas Bliemels Versuch ging weit vorbei (14.), Max Hotz kam dem Ziel schon näher (20.), bei Stefan Mayrs Schuss musste der FC-Keeper erstmals eingreifen (32.). Als Stefan Koch abzog, hielten die Münchner Fans den Atem an. Knapp strich der Ball drüber (39.). Kirchseeon war im Spiel. Wenn auch nicht so, wie es sich ATSV-Abteilungsleiter Werner Weber gewünscht hatte. „Das hat man von unserer Seite schon einmal besser gesehen“, lautete seine Pausenkritik. „Zu abwartend“ würde beide Seiten agieren, „nicht gerade prickelnd“.

Webers Eindruck änderte sich in der 55. Minute schlagartig. Goalgetter Danny Hahne nutzte ein Missverständnis zweier Münchner und staubte zum 1:0 für den ATSV ab. Nur wenige Minuten später beinahe das 2:0 durch Mayr (59.). Das besorgte dann Kirchseeons Goalgetter Nummer zwei, Max Hotz (78.). Wie im Kreispokalfinale gegen den VfB Forstinning hatte sich der ATSV gegen einen vermeintlichen Favoriten durchgesetzt.

Eine ideale Ausgangsposition fürs Rückspiel? Coach Christian Barth warnte: „Das war erst der erste von zwei Schritten. Ein vermeintlich gutes, ein eher trügerisches Ergebnis. Wir müssen am Samstag noch einmal die gleiche Leistung abrufen.“

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