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ATSV und Pframmern tauschen die Plätze - Barth: „Das Spiel war weitgehend ausgeglichen“

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Von: Wolfgang Herfort

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Kirchseeon (r. Tobias Rehm) erwies sich im Duell mit dem TSV Oberpframmern (l. Daniel Esterl) als das effektivere Team.
Kirchseeon (r. Tobias Rehm) erwies sich im Duell mit dem TSV Oberpframmern (l. Daniel Esterl) als das effektivere Team. © stefan rossmann

Der ATSV Kirchseeon verliert gegen den TSV Oberpframmern deutlich mit 1:4. Das Spiel war jedoch enger wie sich das im Ergebnis widerspiegelt.

Kirchseeon – Wenn das Ergebnis von 4:1 auch eindeutig ist, das Spiel zwischen dem ATSV Kirchseeon und dem TSV Oberpframmern war es keineswegs. Christian Barth, Trainer des ATSV, war bis zum Abpfiff unter Spannung: „Pframmern ist eine Mannschaft, die nie aufgibt“, zollte er dem Team um Spielertrainer Manu Lutz Respekt. Und Barth musste zugestehen, dass ein Quäntchen Glück dabei war, dass seine Kirchseeoner mit einem 2:0 in die Pause gehen konnten. „Das Spiel war weitgehend ausgeglichen. Pframmern hat uns alles abverlangt. Wir hatten das Glück, dass unsere beiden Schüsse nach Standards drin waren. Denn Pframmern war in dieser Phase spielbestimmend.“ Doch in der 16. Minute war Stefan Koch nach einer Ecke zur Stelle und verwandelte zum Kirchseeoner 1:0. Wenig später die nächste Ecke, wieder mit durchschlagendem ATSV-Erfolg. Diesmal war es Stefan Mayr, der das 2:0 besorgte (22.).

Es waren nicht nur die Torerfolge, die dem ATSV-Trainer gefielen. Die Art und Weise, wie seine Mannschaft „sehr kompakt“ verteidigte, nötigte ihm Respekt ab. „Keine Standards zugelassen, selber zwei genutzt. Das ist keine schlechte Ausbeute.“

In der Halbzeitansprache habe er seine Spieler eindringlich davor gewarnt nachzulassen. „Pframmern wird es mit aller Macht versuchen, ran zu kommen.“ Barth behielt recht. Nur, dass dazwischen ein weiterer Kirchseeoner Treffer lag. Wieder war es Stefan Mayr, der den Ball in den Gäste-Maschen versenkte (54.).

ATSV Kirchseeon: Trotz deutlichem Rückstand steckte die Barth-Elf nicht auf

Aber selbst nach dem 0:3 steckten Manu Lutz und seine Mitstreiter nicht auf. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Pframmerns Spielertrainer traf zum 1:3 (59.) aus Sicht der Gäste. Womit ein Sturmlauf des TSVO begann.

„Wir hatten Glück, dass wir relativ schnell eine Antwort geben konnten“, so Christian Barth, der den dritten Tagestreffer von Stefan Mayr (64.) zum 4:1 mit Freude registrierte: „Die drei Punkte tun uns richtig gut“, so der ATSV-Coach – und haben dazu geführt, dass man den TSV Oberpframmern in der Tabelle vorerst hinter sich ließ. (hw)

ATSV: Gramüller, L. Alberter, Huber, Rehm, Koch, Koepp, Naumann, Setzer, Kormann, Mayr, Karanikolas – May, D. Alberter, Hotz, Güterman, Mayer, Ohlberger.

Pframmern: L. Huber, Pommer, G. Huber, T. Lutz, Fl. Niedermaier, Teschauer, Em. Lutz, Esterl, Wagner, Fe. Kronester, Köster – D. Niedermaier, Fürst, Kotter.

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