Nach dem Pokaltriumph wollen Max Hotz (l.) und Coach Christian Barth erneut einen Grund zum Feiern liefern.
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Nach dem Pokaltriumph wollen Max Hotz (l.) und Coach Christian Barth erneut einen Grund zum Feiern liefern.

Zu Gast beim FC Alemannia

Kirchseeon will Saison in der Relegation krönen

  • Wolfgang Herfort
    vonWolfgang Herfort
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Der ATSV Kirchseeon tritt am Mittwoch zum Hinspiel in der Relegation um 19 Uhr beim FC Alemannia an.

Kirchseeon – Dass man das Endspiel um den Titel gegen den TSV Grafing in der Kreisklasse verpasste, ist beim ATSV Kirchseeon längst Geschichte – und verarbeitet. Spätestens nach dem Gewinn des Landkreispokals mit dem 2:1-Erfolg über den Bezirksligisten VfB Forstinning. Die Spieler von Trainer Christian Barth können der Saison allerdings noch die Krone aufsetzen: mit einer erfolgreichen Relegation. Gegner ist dabei am heutigen Mittwoch im Hinspiel der FC Alemannia. Die Partie gegen den Tabellenzwölften der Kreisliga 3 wird um 19 Uhr auf der Bezirkssportanlage Görzer Straße angepfiffen.

Ein Duell, auf das sich Alemannia-Trainer Patrick Zimpfer – in Ebersberg geboren und in Moosach aufgewachsen – „echt freut“. Dabei hatte er aufs „falsche Pferd“ gesetzt und den NK Hajduk beobachten lassen. Über Kirchseeon informierte er sich „über Dritte“, studierte die entsprechenden Online-Spielberichte und stellte fest: „Dieser Danny Hahne und der andere Stürmer (Max Hotz – Anm. d. Red.), die sind nicht ohne.“ Dennoch ist der Münchner Coach, der selber in Ostermünchen und bei 60 Rosenheim spielte, zuversichtlich: „Ich sehe uns in dem Duell mit Kirchseeon als klaren Favoriten.“ Trotz der weitgehenden Unerfahrenheit des jungen Teams.

Dabei hatten die Alemannen gehofft, mit einem Sieg am letzten Spieltag gegen den SV Hohenlinden noch der Relegation entgehen zu können. „Doch gegen die waren wir chancenlos“, gesteht Zimpfer. Sollte man auch gegen Kirchseeon den Kürzeren ziehen, „würde uns als kleiner Münchner Verein kein Zacken aus der Krone fallen, wieder Kreisklasse zu spielen“.

Dass das Hinspiel auf Kunstrasen ausgetragen wird – Zimpfer: „Darauf haben alle Heimspiele der Saison ausgetragen“ – schmeckt dem ATSV nicht sonderlich, wie Abteilungsleiter Werner Weber bestätigte. „Aber es ist nun mal, wie es ist.“ Gestern trainierten die Schützlinge von Christian Barth nochmals auf dem heimischen „Plastikgeläuf“. Naumann und Kollegen dürfte eine Wiederholung des Pokalfinales vorschweben, bei dem sie den zwei Klassen höher spielenden VfB Forstinning entzauberten. „Die waren zuvor auch Favorit“, sagt Weber schmunzelnd. Allerdings bekennt er auch: „Zorneding wäre mir als Gegner lieber gewesen. Wie stark die Alemannen sind, sieht man an der Tabelle. Mit 32 Punkten in die Relegation zu müssen, ist bitter.“ 

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