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Auch in doppelter Unterzahl nicht zu stoppen

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Forstinninger Jubeltraube um den Torschützen Mohamed Al Hosaini (r.) nach dem Tor zum 2:0-Endstand.
Forstinninger Jubeltraube um den Torschützen Mohamed Al Hosaini (r.) nach dem Tor zum 2:0-Endstand. © arl

Forstinning – Nicht ganz schlecht fällt die Bilanz für die jüngsten Auswärtsreisen des VfB Forstinning aus. Drei Partien in der Fremde bescherte der Spielplan dem Tabellenführer in Folge, dreimal siegte der VfB ohne Gegentor und bleibt das Maß aller Dinge in der Bezirksliga.

Den 2:0-Sieg beim zuletzt strauchelnden SV Saaldorf verdiente sich der VfB mit einer konzentrierten Leistung über die gesamte Spielzeit – selbst eine doppelte Unterzahl in der Schlussphase überstand der Gast ohne Gegentreffer. Die Rote Karte für Forstinnings Ivan Bacak in der 87. Minute sorgte aber für Diskussionsbedarf bei Trainer Ivica Coric mit dem Unparteiischen Damian Gruber. Dieser wertete einen hohen Fuß des technisch versiert und ruhig auftretenden VfBler als grobes Foulspiel. Coric stufte die Szene anders ein. Selbst Saaldorfs Trainer Pascal Ortner unterstellte Bacak keine Absicht.

Zuvor hatte bereits Marko Nikolic nach einem Handspiel die Gelb-Rote Karte gesehen (60.), doch selbst dies vermochte den VfB nicht aus dem Tritt zu bringen.

Die erste Hälfte verlief torlos, doch durchaus unterhaltsam auf dem malerisch gelegenen Saaldorfer Spielfeld. „Wir haben in der ersten Halbzeit richtig gut gespielt und uns auch ein paar gute Chancen erspielt“, lobte Ortner das Auftreten seiner Mannschaft. Die beste Gelegenheit der ersten 45 Minuten vergab aber der VfB, nachdem Mathias Hirt urplötzlich allein im Strafraum auftauchte und an Schlussmann Thomas Kern scheiterte. Wie so oft in letzter Zeit kam aber Saaldorf nicht gut in den zweiten Durchgang und lief alsbald einem Rückstand hinterher. Bacak nahm einen Ball in hohem Tempo diagonal im Strafraum mit und überwand Kern aus spitzem Winkel. Zunächst rettete noch Richard Kunz auf der Torlinie, doch der Nachschuss von Dimitar Kirchev passte (48.). Und der Führung ließ der VfB trotz der zwischenzeitlichen Hinausstellung von Nikolic bald das 0:2 folgen. Mohamed Al Hosaini blieb im Duell mit dem SV-Keeper abgeklärt und setzte das Spielgerät ins Netz (66.).

Saaldorf probierte in der verbleibenden Spielzeit vieles, doch der Anschlusstreffer wollte nicht fallen. „Nach dem 0:2 war es richtig schwer gegen einen gut verteidigenden Tabellenführer. Der Sieg geht am Ende auch in Ordnung“, befand Ortner nach dem Spiel. Auch Coric lobte sein Team für den Auftritt: „Hut ab vor der Art und Weise, kämpferisch und auch spielerisch.“  arl

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