Ralf Santelli und seine Elf müssen schon jetzt in den Urlaub: Um den Aufstieg kämpfen nun andere.
+
Ralf Santelli und seine Elf müssen schon jetzt in den Urlaub: Um den Aufstieg kämpfen nun andere.

Trotz Klasse-Leistung bei Alemannia

Aufstiegsrelegation verpasst: Hohenlinden muss zuschauen

  • vonChristian Scharl
    schließen

Für den SV Hohenlinden hat es nicht ganz gereicht. Die Aufstiegsrelegation wird ohne die Mannschaft von Trainer Ralf Santelli stattfinden.

Hohenlinden – Schade. Der 4:1-Sieg am finalen Spieltag beim FC Alemannia München erbrachte für den SV Hohenlinden nicht mehr den erhofften zweiten Tabellenrang, nachdem der Konkurrent aus Haidhausen den einen benötigten Punkt beim SV Anzing erreichte. Und auch der Blick in die anderen Kreisligen blieb unbefriedigend: Neuhadern steigt als bester Tabellendritter in die Bezirksliga-Relegation ein.

Trotz der Enttäuschung über die verpasste Chance auf die Aufstiegsspiele ordnete SVH-Trainer Ralf Santelli die gesamte Saisonleistung erst einmal ein: „Wir haben einen fantastischen dritten Rang erreicht, darauf können wir stolz sein.“ Nach dem Aufstieg 2017 und dem zittrig erreichten Klassenerhalt im ersten Kreisligajahr nun durchaus eine imposante Steigerung. „Wir haben uns enorm entwickelt in den letzten zwei Jahren und spielen einen guten, attraktiven, offensiven Fußball.“

Ob Santelli dies aber auch in der kommenden Saison begleitet, wird in den kommenden Tagen entschieden. „Wir haben vereinbart, dass wir uns in der Schlussphase der Saison rein auf das Sportliche konzentrieren und wollten aus den letzten drei Partien unbedingt drei Siege. Das haben wir erreicht“, zeigte sich der Coach zufrieden.

Und nun stehen die Gespräche mit der sportlichen Leitung des SV Hohenlinden an. Zwischen den Zeilen klingt bei Santelli dabei durchaus der Willen zur Fortsetzung der Tätigkeit bei den Herlinern durch: „Es macht Spaß. Wir haben Struktur und Konzept und können den Fans etwas anbieten.“

Zum Spiel: Der Kontrahent FC Alemannia hätte sich mit einem Sieg noch aus der Abstiegsrelegation befreien können. Und durfte zumindest eine halbe Stunde darauf hoffen nach dem Traumtor von Ibrahim Lamin. „Ein Zuckerschuss genau in den Winkel, ein Tor des Monats oder mehr“, lobte Santelli ausnahmsweise einen Treffer des Kontrahenten.

Doch bereits zu diesem Zeitpunkt hatte der SVH eine Vielzahl an Chancen gehabt, die deutliche Überlegenheit auf dem Kunstrasenfeld schlug sich nur in der Torbilanz ungenügend wieder. Marko Ducic (2), Mehmet Cay und Max Attenberger trafen am Ende zum sicheren, aber letztlich wertlosen 4:1-Sieg für den SV Hohenlinden. 

SVH: Katterloher, Cay K. (46. Attenberger), Pala, Haberl (46. Maier) , Ittlinger, Dukic, Mielke, Peter, Baum, Klaes, Zenuni (46. Cay M.).

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare