Ausgleich mit Ansage

Markt Schwaben - Vier Minuten fehlten den Schwabener Falken, um den erhofften Dreier einzufahren. Pipinsrieds Abwehrspieler Christian Frohnwieser fasste sich in der Schlussoffensive ein Herz, sein "Pfund" aus 25 Metern fand den Weg durch ein Abwehrknäuel hindurch zum 1:1 (86.) ins Netz.

Es war ein Treffer mit Ansage, schwamm doch Falkes Defensivblock in den letzten zehn Minuten gewaltig. Im Nachhinein waren sich beide Übungsleiter einig: "Das Remis entsprach auch dem Spielverlauf."

Falkes Notelf - nur noch elf Kaderspieler standen zur Verfügung - ließ von Beginn an erkennen, dass sie gewillt war die Schmach vom 1:4 gegen Raisting auszubügeln. Beide Seiten bevorzugten zunächst die Torsicherung. So warteten die Fans vergeblich auf packende Torszenen. In der 17. Minute vergab Gästespieler Thomas Oberhauser aus bester Schussposition den Führungstreffer. Pipinsried hatte eine weitere gute Gelegenheit, doch Freistoßspezialist Bernhard Ahammer hatte sein 25-Meter-Geschoss (22.) um Zentimeter zu hoch ansetzte.

Lebhafter gestalteten die Akteure den zweiten Spielabschnitt. Elegant umkurvte Andi Schmalz seine Bewacher, sein platzierter Schuss (53,) fand aber nicht das Ziel. Die Partie machte nun Spaß, beide Teams wollten sich mit einer Punkteteilung nicht zufrieden geben. Jubel dann bei den Gastgebern, als Achilles Zampos das Leder maßgerecht für Peter Kugler auflegte, der per Direktabnahme zum 1:0 (75.) traf. Dieser Treffer war wiederum das Signal für die Richter-Elf, volles Risiko zu gehen. Die Falken wollten die knappe Führung über die Zeit retten - eine Taktik, die in die Hose ging. Pipinsried zog ein Powerplay auf, die Heimelf igelte sich im eigenen Strafraum ein. So zerstörte Frohnwiesers Glückschuss den Falke-Traum, nach fünf erfolglosen Auftritten bei den Fans Wiedergutmachung zu betreiben. am

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