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Spektakuläre Rettung: Gerade noch rechtzeitig erwischte Ebersbergs Keeper Michael Pohn den Ball.

Knezevic-Elf muss sich TSV Dorfen geschlagen geben

TSV Ebersberg verliert Kellerduell: “Hat die Situation ernster gemacht“

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Der TSV Ebersberg hat das Duell zweier kriselnden Teams verloren.

Ebersberg – Im direkten Duell um ein gewisses Momentum und Relegationsplatz zwölf mit dem TSV Dorfen hat der TSV Ebersberg vor heimischer Kulisse eine 0:1-Niederlage hinnehmen müssen, die doppelt schmerzt. „Momentan ist das schon extrem frustrierend, auch wie das Spiel gelaufen ist“, weiß Ebersbergs Spielführer und Co-Trainer Michael Steppan mit einem Blick auf die Tabelle, „dass das die Situation nochmal ernster gemacht hat“.

Nach dem für die Kreisstädter spielfreien kommenden Wochenende müsse man nach Steppans Rechnung etwa zehn Zähler aus den verbleibenden sechs Partien vor der Winterpause einfahren, „wenn du danach noch mit dabei sein willst“. Ein sportliches Vorhaben, angesichts von bisher neun Punkten aus 13 Spielen.

Dass sie in der Bezirksliga auch in der neuen Saison unbedingt dabei sein will, hat die chronisch arg ersatzgeschwächte Elf von Eber-Coach Pero Knezevic auch gegen Dorfen wieder phasenweise gezeigt. Allerdings fehlt ihr gerade ein sogenannter Unterschied-Spieler, der in einem Duell auf Augenhöhe mit einer Einzelaktion die dringend benötigten Tore und Punkte aufs Tableau zaubern kann. Einen solchen hatten die Gäste diesmal mit Andreas Petermeier in ihren Reihen, der mit „einem Sonntagsschuss, der seinesgleichen sucht“ (Steppan), aus 22 Metern einen Dorfener Ballgewinn in den Torwinkel zum Auswärtssieg veredelte.

„In der ersten Halbzeit war das für Bezirksliga-Verhältnisse von beiden Seiten ein sehr schwaches Spiel, das sich vor allem im Mittelfeld abgespielt hat“, sieht sich Steppan auch nach einer „besseren und offeneren“ zweiten Hälfte einmal mehr in seiner Gesamtbetrachtung bestätigt: „Egal, wie wir auflaufen, wir können in jedem Spiel mithalten.“ Es fehlte jedoch bei Florian Kösters Kopfball (55.), Christopher Lechners unsauberem Abschluss in bester Position (83.) oder Kösters gut getretenem Freistoß in Richtung Tor-Knick (90.) das Erfolgserlebnis. Vergleichbares durfte lediglich Torhüter Michael Pohn feiern, als er die Heimelf mit seinen Paraden dreimal in höchster Not im Spiel hielt.

Der nunmehr auf fünf Zähler vergrößerte Rückstand auf den TSV Dorfen fällt in Bezug auf Steppans Restprogramm-Rechnung schwer ins Gewicht. Denn unter den sechs ausstehenden Partien für die Eber findet sich unter anderem auch das gesamte derzeitige Spitzentrio wieder. Mut macht Kapitän Steppan, „dass sich die Personalsituation in den nächsten ein, zwei Wochen wohl beruhigen wird“. JULIAN BETZL

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