Rückhalt seines SCBV war Torwart Solomon Arewa, der hier vor Moosinnings Volkmar und Auerweck klärt.
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Rückhalt seines SCBV war Torwart Solomon Arewa, der hier vor Moosinnings Volkmar und Auerweck klärt.

Die Elf von Coach Bürgermeier seit drei Spielen ungeschlagen

SC Baldham trotz Tabellendritten FC Moosinning einen Punkt ab

  • VonJulian Betzl
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Der SC Baldham-Vaterstetten holt überraschend einen Punkt beim Auswärstsspiel beim FC Moosinning. Beide Trainer sehen ein gerechtes Unentschieden.

Vaterstetten – Die Samstagssonne brannte noch gut auf den Moosinninger Stadionrasen herunter, als der Unparteiische Lukas Seider zum Feierabend blies. Großteils sackten die ausgepumpten Spielerleiber an Ort und Stelle zusammen, sodass an den Mienen beider Teams kaum abzulesen war, wer denn nun besser mit dem torlosen Remis würde leben können

Etwa die zweitplatzierten Platzherren um FCM-Spielertrainer Christoph Ball, deren bis dato ligaweit beste Offensive neben einem Lattenknaller in Durchgang eins lediglich zweimal gefährlich vor des Gegners Tor in Erscheinung treten konnten? Oder das Tabellenschlusslicht SC Baldham-Vaterstetten, das durch Eray Özcan, Michael Reiter und Noah Benofghoul ebenfalls dreimal den Siegtreffer hätte markieren können. SCBV-Coach Stefan Bürgermeier hatte folgende Antwort parat: „Also, wenn du als Letzter beim Zweiten Null-null spielst, musst du grundsätzlich zufrieden sein. Mit ein bisschen mehr Glück bei zwei, drei strittigen Abseitssituationen können wir das Spiel auch gewinnen. Wichtig war für uns aber, nicht zu verlieren. So sind wir jetzt sehr stabil und seit drei Spielen ungeschlagen.“

„Nach alldem, was uns in der Anfangsphase der Saison passiert ist, können wir nicht sagen, dass wir jetzt jeden schlagen“

Trainer Christoph Ball dämpft die Erwartungshaltung beim Tabellendritten FC Moosinning

Minimalziel erreicht, danke, weitermachen. Kollege Christoph Ball habe nach „diesem vernünftigen Bezirksliga-Spiel“ ebenfalls von einer gerechten Punkteteilung gesprochen, verriet Bürgermeier mit einem Hauch von Stolz im Unterton. Schließlich sind sie in Vaterstetten nach drei Achtungserfolgen gegen Langengeisling, Saaldorf und Moosinning noch längst nicht übern Berg. Abgesehen davon, dass man sich längst abgewöhnt habe, den Fußball-Statistikteil in der Zeitung zu studieren, meinte Bürgermeier: „Nach alldem, was uns in der Anfangsphase der Saison passiert ist, können wir nicht sagen, dass wir jetzt jeden schlagen. Man hat ja auch heute drei unserer Spieler konditionell die Quarantänezeit angemerkt, was wir mit einer kompakten Mannschaftsleistung auffangen konnten.“

In jedem Fall habe sein Team in Moosinning erneut Selbstvertrauen und defensives Selbstverständnis tanken können. „Von den taktischen Vorgaben haben wir wieder viel richtig gemacht.“ Und dann bringt Bürgermeier doch wieder die vermeintlich gerade so unwichtige Tabelle ins Spiel. „Durch dieses 0:0 der besseren Sorte ist ja übrigens auch der Abstand nicht gewachsen. Mit ein, zwei Siegen bist du wieder voll im Mittelfeld dabei!“ (bj)

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