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BSG-Trainer Florian Harreiner hat sein Team mit Trainingsplänen versorgt.

Drei Fragen an den Trainer der BSG Markt Schwaben

Florian Harreiner: „Spieler werde ich nicht kontrollieren“

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Bei der BSG Markt Schwaben ruht der Ball. Trainer Florian Harreiner hat im Interview Auskunft über die Situation in der Mannschaft gegeben.

3 FRAGEN AN BSG-Trainer Florian Harreiner (32)

Auch bei der BSG Markt Schwaben ruht der Spiel- und Trainingsbetrieb. Die Verantwortlichen des vom Abstieg bedrohten Fußball-B-Klassisten um Coach Florian Harreiner (32) haben ihre Mannen mit Trainingsplänen versorgt, um für die mögliche Wiederaufnahme der Liga gerüstet zu sein. Der BSG-Trainer gab der Ebersberger Zeitung über die Situation in der Mannschaft Auskunft.

Sie haben ihren Spielern einiges an Übungen und Plänen mit auf den Weg gegeben, um sich fit zu halten. Worauf kommt es an, um die lange Pause vernünftig zu überbrücken?

Florian Harreiner: Durch das Kontaktverbot der Mannschaft lässt sich natürlich taktisch und fußballerisch nichts verbessern, aber jeder kann seinen Fitnessstand aufrecht erhalten beziehungsweise verbessern. Hierzu schicke ich der Mannschaft regelmäßig verschiedenste Fitness- und Kräftigungsübungen.

Harreiner: „Spieler werde ich nicht kontrollieren“

Wie sind die Reaktionen? Halten sich alle BSGler daran?

Bis jetzt gab es noch keine negativen Rückmeldungen. Der eine oder andere Spieler gibt auch Rückmeldung über zurückgelegte Laufeinheiten. Kontrollieren kann und will ich das auch nicht, aber es dürfte jedem klar sein, dass in Zeiten des Kontaktverbotes nur individueller Sport möglich ist. Dies ist nicht nur erlaubt, sondern auch förderlich für die Erhaltung der eigenen Gesundheit.

Ihr Team würde – Stand jetzt – als Vorletzter auf dem zweiten Abstiegsplatz liegend (vor dem abgemeldeten Kirchheimer SC III) in die C-Klasse hinunter rutschen. Wie sehen Sie die Situation für Ihr Team?

Sportlich gesehen, wäre es für uns sehr schade, wenn wir nicht die Möglichkeit bekommen würden, uns tabellarisch zu verbessern, aber man muss es nehmen wie es kommt. Persönlich freue ich mich schon auf das erste Training mit der Mannschaft und auf das erste Spiel, wenn es wieder weiter geht.

Das Gespräch führte
Olaf Heid

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