Die BSG Markt Schwaben verkaufte sich trotz Personalmangel gut gegen den TSV Bergkirchen II.

„Der war aber auch wirklich schlecht geschossen“

BSG Markt Schwaben: Trainer Harreiner auf der Sechs und im Tor als Elferkiller

  • Wolfgang Herfort
    vonWolfgang Herfort
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Stark ersatzgeschwächt trat die BSG Markt Schwaben beim Testspiel gegen den TSV Bergkirchen II an. Trainer Harreiner musste selbst ran und wurde zum Helden.

Markt Schwaben - Mit nur zwölf Spielern, darunter Coach Florian Harreiner selber, bestritt die BSG Markt Schwaben ihr jüngstes Testspiel beim TSV Bergkirchen II. Die Gastgeber, eigentlich C-Klassist, traten verstärkt mit einigen Akteuren aus dem Kreisklassenteam an und forderten die Markt Schwabener dementsprechend. 

„Wir haben uns gut verkauft“, fasste Harreiner, der in der ersten Halbzeit als Sechser agierte und nach der Pause das Tor hütete, zusammen. War der Führungstreffer der Bergkirchner „eher blöd“ zustande gekommen, so war der Ausgleich (44.) über den BSG-Spielertrainer, Markus Bielmeier und Torschütze Korbinin Stern „schön herauskombiniert“. Während die Gastgeber ihre personellen Möglichkeiten ausschöpften und frische Kräfte brachten, bissen die Markt Schwabener auf die Zähne und „bewiesen große Moral“. Einen von Bielmeier herausgeholten Strafstoß verwandelte Sascha Fähnle zum 2:1 für die BSG (49.). Dass Bergkirchen nicht über ein 2:2 (72.) hinaus kam, lag an einem sich tapfer wehrenden Gegner, der sich auf seine Verteidigung um Manuel Götz verlassen konnte – und auf Keeper Harreiner, der einen Strafstoß hielt. Abschließend aber bekannte, „der war aber auch wirklich schlecht geschossen.“  (hw)

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