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Stephan Kraus haderte mit der Verstärkung des SV Hohenlinden.

Legitim, aber auch fair? Die Ausnahmeregelung in der Spielordnung

Markt Schwaben hadert nach Klatsche über des Gegners Verstärkung

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Stephan Kraus, Sprecher BSG Markt Schwaben, ärgerte sich nach der 2:7-Packung seiner Mannschaft in der B-Klasse, dass Gegner Spieler aus höherklassig spielenden Mannschaften gegen seine Markt Schwabener einsetzen.

Wie zuletzt am Sonntag (12. Mai) der SV Hohenlinden:

„Am Ende können alle Beteiligten froh sein, dass dem Kapitän der Kreisliga-Mannschaft, Sebastian Ittlinger, dem besten Kreisliga-Torschützen der Hohenlindener, Simon Haberl, sowie dem Kreisliga-Stammspieler Florian Peter, am Sonntag in der B-Klasse gegen die BSG Markt Schwaben nochmal die Chance gegeben wurde, Spielpraxis zu sammeln, nachdem sie am Freitagabend bereits in zwei Fällen über 90 Minuten in der Kreisliga auf dem Platz standen. Ich denke, so ist ein fairer Wettbewerb für alle gewährleistet.

Unser Gegner hatte genau zwölf einsatzfähige Spieler. Ohne die Verstärkung aus der ersten Mannschaft aus der Kreisliga hätten sie neun Spieler gehabt – und da spielen die Gründe für den Personalmangel absolut gar keine Rolle.

Wir, die BSG Markt Schwaben, als kleiner Verein müssen auf unsere Alte-Herren-Spieler zurückgreifen, wenn wir Personalprobleme haben – wie heute übrigens auch wieder; 90 Prozent der anderen Vereine setzen mehrere Spieler aus der höherklassigeren Mannschaft ein, die eigentlich gesperrt wären und nur aufgrund der Ausnahmeregelung gemäß § 34 der Spielordnung spielen dürfen.

Und hierbei – insbesondere in diesem Spiel – ging es wohl auch nach objektiven Kriterien wohl kaum darum, einem Ersatzspieler der höherklassigeren Mannschaft Spielpraxis zu verschaffen. Das müssen wir uns ja immer anhören, wenn wir den Einsatz von höherklassigeren Spielern offen benennen. Die Verantwortlichen beim Bayerischen Fußballverband sollten ernsthaft darüber nachdenken, diese Regel im Sinne eines fairen Wettbewerbs neu zu gestalten.

Es spricht vermutlich auch nach objektiven Gesichtspunkten für sich, wenn sechs von sieben Toren in einem B-Klassenspiel von Spielern erzielt werden, die als Stammspieler drei Ligen über unserer B-Klasse spielen.“ Text: ez

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