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Forstinning: Nächster Schritt gen Aufstieg - Herndl: „Am Ende war es ein verdienter Sieg“

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Die Forstinninger (r. Mathias Hirt) bekamen in Langengeisling nichts geschenkt. *
Die Forstinninger (r. Mathias Hirt) bekamen in Langengeisling nichts geschenkt. * © günter herkner*

Der VfB Forstinning bezwingt Langengeisling klar mit 3:0. Damit behält der VfB den Kurs Richtung Aufstieg und holt damit den sechsten Sieg in Folge.

Forstinning – Am Ende strahlten alle in die Kamera: Die Forstinninger und Langengeislinger Bezirksliga-Akteure genossen zusammen in der dritten Halbzeit ihr Hopfenerzeugnis. Dem wollte dann auch die Forstinninger Funktionärsriege um Abteilungsleiter Thomas Herndl nicht nachstehen und schloss sich der Flüssigkeitsaufnahme an.

Die Kollektivfreude speiste sich beim Gast aus Forstinning aus dem weiteren Schritt in die Landesliga mit einem 3:0-Erfolg, die Heimelf FC Langengeisling durfte sich über eine durchaus couragierte Leistung mit deutlicher Forderung des Favoriten erbauen. Dem allgemeinen Frohsinn wollte sich auch Langengeislings erster Vorstand Sepp Kaiser nicht entziehen und begründete die Punkteüberlassung mit der Gastfreundschaft seiner Mannschaft. Bei der fachlichen Analyse fand dann Kaiser schon die passenden Worte: „Der Sieg von Forstinning war verdient, aber zu hoch. Und ich bin jetzt auch nicht betrübt. Unsere Punkte müssen wir gegen andere Vereine holen, wir arbeiten jede Woche daran.“

VfB Forstinning: Spielertrainer Max Hintermaier fehlte aufgrund einer Rot-Sperre

Dabei musste der Vertreter aus dem Erdinger Landkreis auf seinen Spielertrainer Max Hintermaier nach einer Rot-Sperre verzichten. Zudem konnte der Dreh- und Angelpunkt im Langengeislinger Mittelfeld aufgrund einer Erkrankung auch nicht an der Seitenlinie coachen. Und trotzdem stellte der FCL den stellenweise fehlerbehafteten Favoriten in der Anfangsphase und auch im späteren Verlauf immer wieder vor Probleme. „Wir haben dann versucht, mit spielerischen Mitteln Kontrolle über das Spiel zu erlangen“, befand dann Herndl über die schwer ins Spiel findenden VfBler. Doch beim 0:1 dürfte dann nicht nur Herndl mit der Fußballfeinkostzunge geschnalzt haben. Ivan Bacak eroberte nach einem gemeinsamen Offensivpressing den Ball und passte zu Sven Jajcinovic, dessen Lupfer über Geislings Schlussmann Christian Brader den Weg ins Tor fand (27.). Die daraus resultierende Beste Phase des VfB krönte dann die Offensivabteilung nach einer von Trainer Ivica Coric stets und vehement geforderten Flachpass-Stafette über Abdelilah Erraji in den freien Raum zu Kapitän Korbinian Hollerieth mit dem 2:0 (38.).

Absolute Sicherheit gab die 2:0-Führung dem VfB aber nicht. Mehrfach lag der Anschlusstreffer in der Luft, doch mit laut Herndl „Glück und Geschick“ und einem von Verteidiger Mathias Hirt von der Torlinie gekratzten Ball überstand Forstinning auch diese Phase. „Bei einem 1:2 hätte die Partie durchaus kippen können“, sah Herndl einen nicht kompletten Auftritt seiner Mannschaft.

Mit einem konsequent durchgespielten Konterangriff mit abschließender Verwertung durch Jajcinovic nach Steckpass von Einwechselspieler Bakary Touray zog der VfB Forstinning dem Kontrahenten aber endgültig den Zahn (76.). Herndls Fazit: „Am Ende war es ein verdienter Sieg mit gewissen Schwächen.“  (arl)

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