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Nicht mit Fortuna im Bunde: Anton Voglsinger.

Offensive erneut harmlos

Ebersberg lässt in Waging zwei Punkte liegen

Ebersberg/Waging – „Da dominierst du die erste Halbzeit, hast beste Chancen und lässt kaum gefährliche Aktionen des Gegners zu und dann so eine Sch...“

Dominic Mayer, Abteilungsleiter des TSV Ebersberg, schwankte schon zur Halbzeit zwischen Frust und Verärgerung. Mit 0:1 lagen die Kreisstädter beim TSV Waging zurück. Was den Spielverlauf in keiner Weise widerspiegelte, denn das Plus an Möglichkeiten hatten sich die Gäste erarbeitet.

Doch in der Offensive glänzten die Ebersberger einmal mehr an Harmlosigkeit. Benedikt Platzer versuchte es vergeblich (5.), Georg Münch mit vollem Einsatz, bekam dabei den Fuß eines Verteidigers an den Kopf, konnte nach kurzer Behandlung aber weitermachen (17.). Kaltschnäuzigkeit und Prä- zision sind derzeit ebenso wenig auf Ebersberger Seite zu finden wie das Glück. So verzog Gidi Wieser nach einem Münch-Freistoß nur knapp (32.). Als Münch mit einem Traumpass Dominik Pries freigespielt hatte, fehlten wieder nur Zentimeter (34.).

„Wir sterben vorne in Schönheit“, klagte Abteilungsleiter Dominic Mayer, „und hinten leisten wir uns Abstimmungsprobleme.“ Die Bestätigung seiner Analyse folgte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Ebersberg verlor im gegnerischen Strafraum den Ball, es folgten zwei raumgreifende Spielzüge und der Abschluss. Fabio Di Palma, der bis dahin nicht viel zu tun bekommen hatte und ansonsten viel Ruhe ausstrahlte, war geschlagen. Nach Beginn der zweiten Halbzeit dauerte es allerdings nicht lange, bis die rund 40 mitgereisten Eber-Fans jubeln durften. Pries nahm einen abgewehrten Volk-Freistoß volley – 1:1 (55.). Ebersberg nun fast nur mehr im Vorwärtsgang. Die Einwechslungen machten sich bezahlt, der Druck wurde größer. Die Ausbeute blieb jedoch mehr als mager.

„Wir haben sie doch förmlich an die Wande gespielt“, klagte Ebersbergs Chef Mayer nach dem Schlusspfiff. Egal, wer sich aus welcher Position auch versuchte, entweder war Endstation beim Waginger Keeper (68./„stark gehalten“), oder die Latte stand einem Ebersberger Dreier im Wege. Da die Gastgeber nur noch einmal vor Di Palma auftauchten, fiel Mayers Bilanz klar aus: „Eindeutig zwei Punkte verloren.“

Quelle: fussball-vorort.de

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