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Ein Muss für beide Seiten: Aber Ebersberg-Derby könnte Corona zum Opfer fallen

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Von: Wolfgang Herfort

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Unter Flutlicht wollen Christopher Lechner (r.) und der TSV Ebersberg im Waldstadion mit kämpferischen Einlagen den nächsten Dreier einfahren.
Unter Flutlicht wollen Christopher Lechner (r.) und der TSV Ebersberg im Waldstadion mit kämpferischen Einlagen den nächsten Dreier einfahren. © stefan rossmann

Findet das Derby zwischen dem TSV Ebersberg und dem TSV Oberpframmern statt? Wenn ja, sind beide Mannschaften zum Siegen verdammt.

Ebersberg – „Wir würden schon gerne spielen, um nicht eine Vielzahl von Nachholspielen vor uns her zu schieben. Die alle nächstes Jahr nachzuholen, wird wohl kaum funktionieren.“ Pframmerns Spielertrainer Manu Lutz war gestern skeptisch, ob die für heute angesetzte Partie beim TSV Ebersberg (Walsportpark, 20 Uhr) stattfinden würde. „Bei den Restriktionen, die dann gelten? Mal schauen.“ Bis gestern Abend war unklar, ob die Partie vielleicht nicht doch abgesetzt werden würde. „Ich wäre heilfroh, wenn diese beschissene Vorrunde vorbei wäre und wir für dieses Jahr fertig sind. Wäre gut, um die Gedanken zu sortieren“, sagte der Pframmerner Coach.

„Wenn aber gespielt wird“, so Lutz, „dann ist unsere Marschroute in Ebersberg klar. Ein Punkt hilft uns nicht weiter.“ Es soll ein Dreier sein, „mit dem wir ein wenig davon ausbaden können, was wir uns in den vergangenen Wochen selber eingebrockt haben.“

Durch die jüngste 1:4-Schlappe im Derby beim ATSV Kirchseeon sind die Pframmerner bis auf Rang zwölf – einem Relegationsplatz – der Kreisligatabelle abgesackt. Dabei war Lutz noch unlängst davon überzeugt, dass die Talfahrt gestoppt worden sei. „Wir machen zwei kleine Schritte nach vorne und einen Kilometer zurück.“

Die Kreisstädter gehen von schwerer Last befreit in das Duell. Der 1:0-Erfolg in Heimstetten, verbunden mit einem Sprung auf Position zehn, ließ sogar Trainer Timur Tepedelen etwas ruhiger schlafen. Mit einem weiteren Dreier würde man sogar den TSV Grafing hinter sich lassen. Und mit einer positiven Lösung der in diesem Jahr noch ausstehenden Aufgaben (gegen Kirchseeon und in Hohenlinden) wären die Kreisstädter einen gewaltigen Schritt weiter, um am Ende der Saison nicht durchgereicht zu werden.  hw

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