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Den Ball abschirmen und das heimische Terrain verteidigen – der Emmeringer Michael Maier (r.). 

Westendorf muss ins Pfarrbachstadion

Emmering erwartet den Tabellenführer: Bleibt der TSV eine Heimmacht?

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Rund um das Pfarrbachstadion hat man am vergangenen Dienstag den 6:2-Kantersieg des SV Westerndorf gegen den FC Töging II durchaus respektvoll zur Kenntnis genommen. „Dass sie zur Pause noch 1:2 hinten lagen, macht es ja noch schlimmer und bestätigt, dass sie vorne mitspielen werden“, sagt Manuel Sedlmaier.

Wenn der SVW heute Abend um 19.30 Uhr im Pfarrbachstadion gastiert, ist sich Emmerings Pressesprecher jedoch sicher, dass die heimische Festung nicht so leicht für den Aufstiegsaspiranten einzunehmen sein wird. „Wir haben unsere besten Spiele schon immer daheim gemacht.“

Außerdem hat die Heimelf um Trainer Christian Kramlinger keinen Grund, sich vor dem Tabellenführer zu verstecken. Erstens hat man das Top-Vier-Quartett mit dem heutigen Abend durchgespielt und sich bereits mit vier Zählern gut aus der Affäre gezogen.

Zweitens hat nicht zuletzt der jüngste 3:1-Auswärtserfolg in Großholzhausen für gehörig Selbstvertrauen und weiter gesteigertes Zuschauerinteresse rund um die Grün-Weißen gesorgt.

„Spielerisch ist das im Vergleich zu dem großen Eröffnungsspiel mit vielen Zuschauern gegen Ostermünchen jetzt schon eine andere Nummer“, hat Sedlmaier die schnelle Akklimatisierung der Kramlinger-Mannen, selbst an das Kreisliga-Hochgebirge SV Bruckmühl, mit Freude zur Kenntnis genommen. „In Großholzhausen war das alles bei den Jungs schon viel ruhiger und entspannter. Man hat sich eingelebt, sieht die Euphorie, spielt richtig gut und weiß, was Sache ist.“

Zum Beispiel, dass nach Westerndorf der eigentliche Kampf um den angestrebten gesicherten Mittelfeldplatz erst richtig beginnt. Selbst im Erfolgsfall, werde das auch am späteren Abend niemand vergessen, bekräftigt Sedlmaier und nennt das Beispiel Michael Tuscher. „Nach seinem Hattrick in Großholzhausen habe ich ihn im Spaß schon gefragt, ob seine Freundin und ich ihn nicht besser mit einer Ballonschnur am Bettpfosten festbinden sollen, damit er nicht davonfliegt.“ Im Ernstfall bestehe diese Gefahr bei Emmerings Top-Torjäger (vier) aber tatsächlich nicht.

Nachlegen würde er aber trotzdem gerne, noch dazu gegen einen Spitzenreiter.  bj

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