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Der Retter in der Not: Christopg Englmann (blau) hält den TSV Zorneding weiter im Kampf um den Klassenerhalt

125 Zuschauer verfolgten einen Hattrick, drei Platzverweise, und Spielunterbrechung

Englmann wahrt Zorneding Chance auf Klassenerhalt im Truderinger Hexenkessel

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Etwa die Hälfte der 125 Zuschauer auf der Bezirkssportanlage Feldbergstraße waren aus Zorneding mitgereist, um ihr Kreisliga-Team gegen den TSV Trudering anzutreiben - es ging um Alles.

Zorneding – Schließlich galt es, im Hinblick auf die letzte Relegationschance, den direkten Vergleich aus dem Hinspiel (0:2) wettzumachen. Und der mitgereiste Anhang erlebte ein denkwürdiges Fußballspiel: Fünf Tore, Tempofußball, drei Platzverweise. Dazu feierte der TSV Zorneding einen fulminanten 4:1 (1:0)-Erfolg, der die Rettung wieder möglich erscheinen lässt.

„Jungs, ich muss euch bewundern“, meinte Zornedings Trainer Michael Niederlöhner, nachdem sich der Hexenkessel beruhigt hatte und würdigte damit die „beste Saisonleistung von allen Spielern“. Allen voran Hattrick-Torschütze Christoph Englmann (12./47./56.), der zudem den Schlusspunkt durch Manuel Krauss (97.) vorbereitete und sogar das zwischenzeitliche 4:0 auf dem Schlappen hatte (66.).

Die Zornedinger Gäste hatten eine emotionale, aber keineswegs hitzige Partie lange im Griff, bis Truderings Adrain Gecaj nach 68 Minuten nicht mehr zu bremsen war, wiederholt nach seiner Ampelkarte auf einen Zuschauer losstürmte und eine mehrminütige Spielunterbrechung verursachte, weil kein Ordnungsdienst zugegen war. Nach dem 1:3 (77.) durch Tobias Weng folgten hitzige Schlussminuten inklusive zweier weiterer Platzverweise für Truderings Marvin Erdmann sowie Zornedings Thomas Hartman-Hilter. Und viel Jubel der Gäste, die den allerletzten Strohhalm ergriffen haben.

Zorneding: Pöpperling, Hauser, Hartman-Hilter, Bayer, M.Ziepl, Rauschhuber, Bouacha, Hahn, Englmann, Eberhardt, Krauss; Holzmann, Krug, Höger, Hörmann, Schwirtz, Baueregger.

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