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VfB Forstinning: Endspiel zum Vatertag mit dem Nachbarn Anzing

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Der nächste Grund zum Feiern? Die Forstinninger Aufsteiger Abdelilah Erraji (l.) und Kevin Becker hätten nichts dagegen. Ausrichter erwartet viele Zuschauer
Der nächste Grund zum Feiern? Die Forstinninger Aufsteiger Abdelilah Erraji (l.) und Kevin Becker hätten nichts dagegen. Ausrichter erwartet viele Zuschauer © Rossmann

Nach dem geglückten Aufstieg in die Landesliga wartet auf den VfB Forstinning noch ein ganz besonderer sportlicher Saisonabschluss.

Forstinning – Im „Finale dahoam“ des Kreispokals empfängt der VfB den Nachbarverein SV Anzing auf dem eigenen Sportgelände am morgigen Feiertag um 15.30 Uhr.

In den Halbfinalbegegnungen zuvor setzte sich der Bezirksliga-Meister VfB nur mit sehr viel Mühe mit 4:3 Toren beim Kreisklassisten TSV Zorneding durch, während der SV Anzing (Kreisliga) mit dem TSV Poing (A-Klasse) einen weiteren Nachbarverein mit 2:0 eliminierte.

SV Anzing: Finale wird ein „schöner Abschluss der Saison“

Dabei kann Forstinning die Favoritenstellung als Noch-Bezirksligist gegen den Kreisligisten nicht abstreiten, trotzdem möchte der SVA schon Gegenwehr zeigen. „Möglich ist alles. Von zehn Spielen gewinnen wir vielleicht eines gegen Forstinning und das müssen wir erwischen“, hofft Benno Stadler als Pressesprecher und Kapitän der Anzinger Fußballer auf eine Überraschung. „Wir sind demütig, haben aber keine Angst. Wir freuen uns auf das Finale, für uns ist das ein schöner Abschluss der Saison.“

Auch wenn Stadler die personelle Situation bei seiner Mannschaft im Vergleich zur Vorrunde weitaus weniger positiv einstuft, zusammen mit den Forstinningern hofft der Anzinger Abwehrspieler natürlich auf einen entsprechenden Besucherstrom, auch angesichts des Feiertags und der örtlichen Rivalität der beiden Vereine. Der Zeitpunkt des Anstoßes, das gebotene Rahmenprogramm sowie das prognostizierte, gute Wetter sollten die Voraussetzungen für eine große Zuschauerschar erfüllen.

Drei Finals, eine Band, viel Stimmung (Programm für Saisonfinale)

Auch vor und nach dem Finalspiel der Herren zwischen dem VfB Forstinning und dem SV Anzing ist auf dem Forstinninger Sportgelände einiges geboten. Um 11 Uhr steigt als erste sportliche Veranstaltung das Kreispokalfinale der C-Junioren zwischen der SG Baldham/Parsdorf/Anzing U14 und der SG Bruck/Glonn/Oberpframmern/Moosach. Der halbe Landkreis ist also schon vormittags in Forstinning vertreten, wo der VfB als Ausrichter und der BLSV mit seiner Kreisvorsitzenden Ingrid Golanski als Veranstalter fungiert.

Anschließend um 13 Uhr bestreiten dann bei den A-Junioren die JFG Salzburg und die SG Ebersberg/Steinhöring das Endspiel. Bereits das Semifinale war in dieser Altersgruppe schwer umkämpft. Während sich die JFG Salzburg im Elfmeterschießen bei der SG Glonn/Oberpframmern/Moosach durchsetzte, gewann die SG Ebersberg/Steinhöring beim TSV Zorneding mit 0:1.

Begleitet werden die Finalpaarungen von Beginn an durch das Technik- und Stadionsprecherteam des VfB Forstinning, für die Bewirtung sorgt Thomas Letsch als Pächter des Sportheimes an verschiedenen Stellen im Sportgelände. Neben der Terrasse des „11ers“ werden zusätzlich Ausschankwagen der Brauerei Schweiger sowie Grillstationen auf dem Hartplatz und neben dem Spielfeld aufgebaut sein. Personell unterstützt wird der Wirt dabei von der Kreisligamannschaft des VfB Forstinning.

Und gleich nach der Siegerehrung beim Herrenfinale (Anstoß 15.30 Uhr) um etwa 17.30 Uhr wird auf dem Hartplatz die Band Six Across für Unterhaltung bei den Fußballfans und Vatertagsausflüglern bis in die Nacht hinein sorgen.

Anzinger sagen lieber nichts über bisherige Pokalerfolge

Der VfB Forstinning möchte auf alle Fälle nach zwei verlorenen Finals den Kreispokal endlich wieder einmal nach Forstinning holen. 2019 unterlag die Mannschaft des damals schon amtierenden Trainers Ivica Coric etwas überraschend dem ATSV Kirchseeon, 2017 musste sich Forstinning mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft dem TSV Poing beugen. Im Jahr 2010 gewann der künftige Landesligist den Kreispokal zuletzt.

Eine Nachfrage an Stadler bezüglich den Pokalerfolgen der Anzinger in der Vergangenheit erbrachte keine klaren Auskünfte. „Wir sind sicherheitshalber meistens in der ersten Runde gleich ausgeschieden“, antwortet SVA-Sprecher Stadler schmunzelnd auf die Frage.

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