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Pframmerns neue Kleider: Riesenfreude herrscht in der Fußballsparte des TSV Oberpframmern: Der Hauptsponsor der Herren stattete auch die gesamte Jugend mit den dringend benötigten 150 Trainingsmonturen aus T-Shirt und Trainingsanzug aus. Beim Fototermin bedankte sich TSV-Vorstand Andreas Lutz (Mitte, re.) bei Getränkehandel-Geschäftsführer Paul Anderl junior für dessen hervorragende Unterstützung. 

Viel Rückenwind beim TSV

Fortsetzung des „kleinen Märchens“: Oberpframmern startet durch

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Dreimal hatten sie es vergeblich versucht. Im vierten Anlauf klappte der Aufstieg in die Kreisliga. Manu Lutz und seine Oberpframmerner Mitspieler klopften letztlich sogar erneut an die Aufstiegspforte an. Mit Rang vier schnitten sie in der vergangenen Saison unerwartet gut ab.

„Das war ein kleines Märchen“, sagt der Spielertrainer. Um gleich anschließend gehörig auf die Euphoriebremse zu treten. „Nochmal gelingt uns so etwas sicher nicht“, prophezeit Lutz. Erneut um den Aufstieg mitzuspielen, ist seiner Meinung nach nicht drin. „Gut, wir wollen uns auf keinen Fall verstecken.“ Mehr aber auch nicht.

„Ziel ist der schnellstmögliche Klassenerhalt“, hat Abteilungsleiter Benedikt Fürst als Soll ausgegeben. Wofür er selber wieder maßgeblich sorgen könnte. Nach mehr als einjähriger Verletzungs- und Hochzeitspause ist er dabei, sich in den Kader der Ersten zurück zu kämpfen. „Seine Tore haben uns in der vergangenen Saison gefehlt“, betont Manu Lutz die Wichtigkeit des Goalgetters. Fürst sei zwar „noch nicht so weit wie in seinen besten Tagen, aber er bemüht sich. Er wird bald ein Kandidat für die Startelf sein und ist dann fast so etwas wie ein Neuzugang“, so Lutz schmunzelnd.

Gab der Pframmerner Spielertrainer bislang als Saisonziel stets aus, „besser als im Vorjahr zu sein“, so wäre er diesmal „schon mit einer sorgenfreien Runde zufrieden“.

Die Trumpfkarte seiner Mannschaft sieht er in deren Erfahrung: „Seit acht, zehn Jahren spielen wir jetzt mehr oder weniger in der gleichen Formation zusammen, das macht uns stark. Alle sind zudem im besten Fußballer-Alter“. Zudem musst „kein substanzieller Abgang“ verschmerzt werden. Allerdings sind auch die Neuzugänge spärlich. Nur Sebastian Wagner stößt aus der A-Jugend in den Herrenbereich vor.

Dass es personell eng werden könnte wie im Vorjahr, diese Gefahr sieht Spartenleiter Fürst nicht. Wenngleich man auf eine Streichung der Dritten verzichtet hat. „Wir haben lange drüber diskutiert“, so Fürst, „aber wir haben eine große A-Jugend und zu viele Spieler für nur zwei Teams“. Der Fußballchef hofft, dass Spieler und Mannschaften mehr Verantwortung übernehmen „und auch außerhalb des Platzes mehr Engagement zeigen“. Fürst sieht nämlich eine schwere Saison auf den TSV zukommen: „Bei vier Abstiegsplätzen spielt die halbe Liga gegen den Abstieg – nicht gerade die glücklichste Voraussetzung für eine gelassene Runde“, so seine Einschätzung.

Chefcoach Lutz ist davon überzeugt, dass Pframmerns Zweite vor einer guten Saison steht und vorne mitspielen wird. Rückkehr in die A-Klasse? Lutz: „Warum nicht?“ Dazu hat Spielertrainer Michael Stelzer mit Andreas Roettinger einen neuen Helfer an die Seite gestellt bekommen.  hw

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