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Aßlings Taktik-Trumpf sticht - Grafinger Frauen geben Rote Laterne ab

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Von: Olaf Heid

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Schuhe aus, Saison ist aus: Aßlings Fußballerinnen um Coach LaszloZiegler (l.) haben sich mit einem Unentschieden und Rang acht verabschiedet.
Schuhe aus, Saison ist aus: Aßlings Fußballerinnen um Coach Laszlo Ziegler (l.) haben sich mit einem Unentschieden und Rang acht verabschiedet. Foto: christian Riedel © christian Riedel

Für die Fußballerinnen des TSV Aßling und des TSV Grafing ist die Saison beendet. Beide Mannschaften schlossen ihre Partien mit Erfolgen ab.

TSV Aßling – ESV Freimann 1:1

Dass die Bezirksliga-Fußballerinnen des TSV Aßling mit nur sechs Zählern in der Rückrundentabelle den letzten Platz belegen und damit auf einem unspektakulären achten Gesamtrang ins Ziel einlaufen, hat viele Gründe. Die wenigsten davon waren beim Saisonfinale gegen die Abschluss-Dritten ESV München-Freimann auszumachen.

Nach dem mehr als versöhnlichen 1:1(0:1)-Remis meinte TSV-Trainer Laszlo Ziegler: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Willen und Ehrgeiz der Mannschaft. Sie haben es sich verdient, eine Saison mit sehr vielen Höhen und Tiefen, mit einem leistungsgerechten Unentschieden zu beenden.“

Sonntagsschuss bringt die Gästeführung

Vor ansehnlicher Heim-Kulisse dominierten die Münchner Gäste zunächst mit ihrem starken Aufbauspiel und hohen Ballbesitzanteilen. In der Nachmittagshitze und dünnen Büchsenberger „Höhenluft“ tat sich die Heimelf schwer, Schritt zu halten. „Vor dem Strafraum haben wir es aber gut verteidigt“, lobte Ziegler auch die erste Großchance der Partie, die Lisa Geißinger jedoch nicht an der ESV-Torfrau vorbeischleusen konnte. Auf der Gegenseite brauchte es schon einen Sonntagsschuss von Melanie Stern in den Winkel – das 0:1 (32.).

In der Halbzeit kitzelte Ziegler noch mal eine Leistungssteigerung aus seinem abgekämpften Team heraus, das der ESV-Dominanz defensiv weiterhin standhielt und offensiv Geißingers zweitem, vergebenem Hochkaräter nachtrauerte. Dann spielte Ziegler seinen letzten taktischen Trumpf aus und beorderte Abwehrspielerin Stephanie Voglrieder in den Angriff. „Steffi ist auf vielen Positionen sehr gut und torgefährlich“, bejubelte und bestaunte Ziegler Voglrieders Traumtor zum 1:1-Ausgleich, vom linken Strafraumeck ins lange Toreck gezirkelt (69.). Mit viel Kampf brachten die Aßlinger ihren Achtungserfolg sowie ihre Achterbahn-Runde ins Ziel.

Aßling: Brandmüller, Deliano, Loidl, Henke, Geißinger, Voglrieder, Funkenhauser, Wimmer, Resch, Geißinger-Sowa, Limberger; Klostermeier, Beck.

TSV Grafing – SV Dornach 2:1

Der Abstieg stand seit Wochen fest, und trotzdem haben sich Grafings Fußballerinnen nicht hängen lassen. Gegen Mitabsteiger Dornach sorgte ein früher Doppelpack von Sandra Moleh (1./5.) für großen Jubel auf TSV-Seiten. Danach verteidigten die Haseitl-Schützlinge ihren Strafraum geschickt, ließen sich nur noch per Elfer (74.) bezwingen und gaben die Rote Laterne an die Gäste weiter.

Grafing: Metzner, Hüttemann, Moleh, Seibold, Köll, Oswald, Brandl, Garnreiter, Geiling, Teuschler, Riedl; Hemmers, Friedl, Hahn, Cuka; Trainer: Robert Haseitl.  

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