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A-Klasse 3: Pleiten für TSV Aßling und TSV Emmering II

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Von: Wolfgang Herfort

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Die Jungs vom TSV Aßling durften dieses Mal nicht jubeln.
Die Jungs vom TSV Aßling durften dieses Mal nicht jubeln. © WG

In der A-Klasse 3 ist für den TSV Aßling in Aschau nichts zu holen. Und auch die zweite Mannschaft des TSV Emmering kehrt ohne Punkte am Wochenende heim.

SV Aschau/Inn II – TSV Aßling 2:0

Büchsenbergern fehlt ein Knipser

Mit der Leistung seiner Mannschaft war Aßlings Trainer Aleksander Dimitrijevic zufrieden, nicht aber mit dem Ergebnis. „Eigentlich hätten wir das deutlich gewinnen müssen. Aber wir schießen keine Tore, egal wie groß die Chancen sind.“ Anstelle einer 3:1- oder 4:1-Führung gingen die Aßlinger mit einem knappen Rückstand in die Kabine. „Wir marschieren frei auf den gegnerischen Torhüter zu und nichts passiert. Aschau kommt einmal gefährlich nach vorne und schon ist es passiert.“ Dabei hatte Dimitrijevic die Szene im Auge, die zum 1:0 für die Gastgeber führte (30.). Mit dem Seitenwechsel wurde das Spiel der Büchsenberger noch ansehnlicher. „Seit langem unser bester Auftritt“, so Aßlings Coach, der in erster Linie die Partie von Lukas Hupfauer auf der Zehner-Position lobte: „Das hat er richtig gut gemacht.“ Dieses Attribut hätte sich auch Maximilian Heininger gerne verdient. Sein Treffer freute aber nur die Gastgeber, da der Ball im eigenen Tor landete (76.). Dimitrijevic nahm’s mit Galgenhumor: „Wenigstens einer von uns hat getroffen.“  (Wolfgang Herfort)

Aßling: Jonas Mertl, Kerschbaumer, Andreas + Florian Huber, Hupfauer, Hackenberg, Jacob Mertl, Gruber, Stacheter, Heininger, Graupe – Höge, Mayer, Holzmann.

Außerplanmäßig spannend

SC Rechtmehring – TSV Emmering II 2:1

Es war schon eher die schwere Kost á la A-Klasse, die beide Mannschaften den 80 Zuschauern kredenzten. Viel Kampf und Krampf um den Mittelkreis, den erst Emmerings Stefan Englhart auflockerte. Allerdings durch ein Kopfball-Missverständnis mit seinem Schlussmann Tobias Schütze, das SCR-Angreifer Ostermeier dankend mit dem 1:0 bestrafte (15.). Dass es die Pfarrbach-Reserve grundsätzlich auch vor dem anderen Tor gefährlich machen kann, demonstrierte Johannes Napieralla, der ein langes Zuspiel am Keeper vorbei legte und zum 1:1 einschob (28.). Das letzte Tor des Tages blieb aber der Heimelf vorbehalten (44.), die den TSV damit im Tableau überholt. „Das Spiel hättest du nicht verlieren müssen“, ärgerte sich Emmerings Sprecher Manuel Sedlmaier über die verpasste Chance, den Klassenerhalt vorzeitig fix zu machen. „Eigentlich war das nicht unser Plan, aber wir wollen es wohl spannend machen.“  (Julian Betzl)

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