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TSV Zorneding: 600 Zuschauer verfolgen Aufholjagd und Kreisligaaufstieg

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TSV Zorneding jubelt nach dem Spiel.
Freudentaumel nach dem Schlusspfiff: Nach dem 3:0 herrschte verdient ausgelassene Stimmung bei den Zornedingern. Mit ihrem Sieg über die Forstinninger haben sich die TSVler wieder den Aufstieg in die Kreisliga erkämpft.  © Rossmann

Der TSV Zorneding steigt wieder in die Kreisliga auf. Im Relegationsrückspiel machte der Kreisklassist die 1:2-Hinspielniederlage beim VfB Forstinning II mit einem verdienten 3:0-Sieg wett.

Zorneding – Dagegen muss der VfB Forstinning II nach dem Kreisligaaufstieg vor einem Jahr wieder den schweren Gang nach unten antreten.

Auf die Unterstützung zahlreicher Fans hatte die Abteilungsleitung des TSV Zorneding vor der zweiten Relegationspartie gehofft und gesetzt. Und ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Über 600 Zuschauer bevölkerten die Zornedinger Sportanlage und machten die allerletzte Fußballpartie in diesem Spieljahr zur meistgesehenen im Landkreis. Selbst Zornedings Kassier Thomas Hennig und Abteilungsleiter Jakob Bouacha konnten sich an eine solche Rekordzuschauerschar in Zorneding nicht erinnern.

VfB hat keine Chance zum Aufholen

Und mit dieser Unterstützung begann die Mannschaft von Trainer Sascha Bergmann ähnlich dem Hinspiel äußerst forsch und ließen den zu Beginn etwas konfus wirkenden VfB Forstinning kaum Luft zum Spielen. Und gleich in der achten Spielminute führte der Zornedinger Startdruck zur Führung für die Heimelf. Bei einer maßgerechten Flanke mit dem richtigen Zug von Paul Schweighardt verlor die VfB-Abwehr Zornedings wuchtigen Stürmer Max Jarosch aus den Augen, sein abschließender Kopfball passierte die Torlinie zum 1:0. Frenetischer Jubel der Zornedinger Fans begleitete den Treffer, Forstinning wirkte konsterniert.

Torschütze Christoph Engelmann jubelt auf dem Feld.
Torschütze Christoph Engelmann sorgte für das dritte Tor der Zornedinger in der zweiten Halbzeit und ließ die Forstinninger (rot) hinter sich.  © Rossmann

Und der TSV setzte nach und ein weiteres Tor drauf. Einen auch als Flankenball durchgehenden Einwurf von Markus Bayer drückte Jarosch wieder mit dem Kopf ins Forstinninger Netz (18.). „Da haben wir das 2:0 im Gegensatz zum Hinspiel gemacht,“ freute sich Bergmann über den Ergebnisausbau. Auch in der ersten Partie begann Zorneding stark, konnte dann aber nach der frühen Führung einen immer stärker werdenden VfB II nicht mehr genügend Paroli bieten und unterlag am Ende verdient mit 1:2.

Bengalos zum Aufstieg

Beim Rückspiel blieb aber eine entsprechende Reaktion der Reserve des Neu-Landesligisten aus. Vernünftige Angriffsaktionen blieben Mangelware, der TSV Zorneding wirkte über die gesamte Spielzeit einfach auch präsenter und entschlossener in den Zweikämpfen.

Im zweiten Durchgang sorgte schließlich Christoph Englmann für die endgültige Weichenstellung in Richtung Kreisliga. Über die rechte Angriffsseite stürmte Englmann auf das Forstinninger Tor zu und ließ Schlussmann Christian Mader mit einem platzierten Abschluss keine Abwehrmöglichkeit (68.). Die Forstinninger Bemühungen um einen Treffer versandeten, gleich nach dem Abpfiff zündeten Zornedinger Fans die ersten Bengalos und feierten den Aufstieg.

TSV ZORNEDING - VfB FORSTINNING

TSV Zorneding: Mirko Pietrzak, Markus Weth, Markus Bayer, Moritz Ziepl, Paul Schweighardt, Tobias Knöcklein, Matthias Schuster, Maximilian Jarosch, Johannes Bouacha, Christoph Englmann, Nikolas Schwirtz, Barancan Sengül, Niklas Eberhardt, Thomas Holzmann, Sascha Pollich.

VfB Forstinning II: Christian Mader, Stefan Grasser, Ronald Pradl, Lukas Hensel, Vitus Baer, Emin Aynaci, Stefan Zollner, Abdulah Aynaci, Jonas Dirscherl, Markus Gessner, Kilian Dirscherl, Florian Brummer, Mario Schmidt.

Tore: 1:0 Jarosch (8.), 2:0 Jarosch (19.), 3:0 Englmann (69.).

Schiedsrichter: Lars Haffke (SC München-Süd).

Gelbe Karten: Englmann, Schuster - Dirscherl K., Pradl, Grasser St., Aynaci E.

Zuschauer: 600.

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