Die Freude am Spiel war den Kindern anzusehen.
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Die Freude am Spiel war den Kindern anzusehen.

Coerver-Camp auf dem Büchsenberg

Fußballcamp beim TSV Aßling - Technik als Grundlage für die Zukunft

  • Wolfgang Herfort
    VonWolfgang Herfort
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Beim TSV Aßling hat in den Ferien wieder ein Coerver-Fußballcamp stattgefunden. Insgesamt 36 Spieler und Spielerinnen zwischen sechs und 15 Jahren nahmen teil.

Aßling – In der zweiten Woche der Sommerferien war der TSV Aßling wieder Gastgeber eines Coerver-Fußballcamps. Zielgruppe waren Spielerinnen und Spieler zwischen sechs 6 und 15 Jahren, die sich an den drei Tagen mit den abwechslungsreichen und anspruchsvollen Trainingseinheiten individuell verbessern wollten.

Coerver-Coach Sepp Grabmair gastierte mit seinem Team bereits zum dritten Mal auf dem Büchsenberg. Wie schon beim letzten Mal, war wegen der Corona-Einschränkungen lange unklar, ob und unter welchen Auflagen die Veranstaltung würde stattfinden können. Insgesamt meldeten sich 36 Kinder an, davon cirka die Hälfte Mädchen. Die meisten Kinder kamen vom TSV Aßling, es waren aber auch einige Teilnehmer aus dem Umland, die sich extra wegen des Coerver Coachings anmeldeten.

Die drei Camp-Tage starteten immer mit einer gemeinsamen Besprechung, danach folgte das Aufwärmen mit Ball. In drei Leistungsgruppen wurden dann abwechslungsreiche Einheiten mit Technikübungen, Spielformen mit Technikschwerpunkten und Wettkämpfe im Eins-gegen-Eins, Zwei-gegen-Zwei und Drei-gegen-Drei durchgeführt.

Am Nachmittag standen dann Wettbewerbe wie Hollandturnier, Tschechen-Rolle und Mini-WM auf dem Programm.

Sepp Grabmair (l.) und sein Trainerteam sorgten für eine unterhaltsam-lehrreiche Kombination aus Sport und Spaß auf dem Büchsenberg.

Zwischendurch wurde die Handlungsschnelligkeit und Torschusstechnik bei Wettbewerben mit Licht-Pods und Lichtschrankentechnik gemessen. Für die Teilnehmer vergingen die Tage wie im Flug und alle fieberten dem Abschlussturnier entgegen. Mit Vorrunde, Halbfinale und Platzierungsspielen wurde der „Weltmeister“ ermittelt. Gegenüber standen sich Teams mit den Namen Argentinien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Südafrika und den USA. „Weltmeister“ wurde nach sehr intensiven und umkämpften Matches Argentinien vor den USA und Italien. Deutschland schied leider, fast wie erwartet, in der Vorrunde aus. Nicht wenige der „fußballverrückten“ Kinder gingen nach dem Camp immer noch runter auf die Angerwiese und tobten sich dort im Fußballkäfig aus. Den hatte im Rahmen des Ferienprogramms der Aßlinger Jugendpfleger Viktor Wahlandt und „Bufdi“ Jan Lantermann organisiert.

Der TSV Aßling bedankte sich nach den drei Camp-Tagen bei allen Eltern, die tatkräftig bei der Essensausgabe und beim Obst-Schnippeln mitgeholfen haben, dem Rewe Markt Gruber für die Obst- und Gemüsespenden sowie Robert Burgis für die Zubereitung und Lieferung des Mittagessens. Der Dank richtete sich auch an Sepp Grabmair und sein Team für das abwechslungsreiche Camp.  

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