Die Grafinger kamen spät zur Führung.
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Die Grafinger kamen spät zur Führung.

Grafing dreht das Spiel spät

TSV Grafing - „Die letzten beide Male haben sie’s am Ende versaut, dieses Mal war’s genau anders rum“, zeigte sich Jürgen Daser nach dem späten 2:1-Erfolg über den FC Stern erfreut.

Grafings Technischer Leiter spielte auf die Partien gegen den TSV Zorneding und den FC Aschheim an. In beiden Spielen verschenkte sein TSV den Sieg in den Schlussminuten. Am gestrigen Sonntag lief es zur Freude von Daser genau andersherum. Nach 19 Minuten lagen die Gastgeber allerdings erstmal zurück. „Schlechtes Abwehrverhalten“, kommentierte Daser den Gegentreffer, denn Korbinian Lojdl spielte drei Grafinger Verteidiger aus, ehe er mit dem ersten Münchner Torschuss das 1:0 besorgte. „Optisch waren wir überlegen, aber wir sind immer wieder an der stabilen Abwehr gescheitert“, meinte Daser.

Und trotzdem ergaben sich Chancen, die gegnerische Defensive zu knacken. Christoph Settmacher köpfte den Ball zwar ins Netz, der Schiedsrichter entschied aber auf Abseits. „Stern hat die Führung verwaltet. Sie haben sich am eigenen Strafraum eingeigelt und auf Konterchancen gelauert.“ Gegenangriffe ließ der TSV Grafing aber nicht zu. Vielmehr begann das Spiel zu kippen: Alexander Ziemba traf kurz vor Anbruch der Schlussviertelstunde mit einem satten Volleyschuss aus 18 Metern zum 1:1 (72.).

Die Stern-Abwehrreihe hielt dem Druck der Grafinger nicht mehr Stand. Ein Handspiel von Keeper Daniel Merath vor dem Strafraum verhinderte den Führungstreffer für die Gastgeber – der Schiedsrichter zeigte trotzdem nur Gelb (77.). Als Fabian Keller, ein Nachrücker aus der zweiten Mannschaft, das Spiel mit seinem Tor kurz vor dem Ende drehte, zog Daser seinen „Hut vor der Mannschaft“.

Quelle: fussball-vorort.de

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