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Flurin Bajramaj will den Spielern nach dem 1:5 gegen den TSV Grasbrunn keinen Vorwurf machen.

Kreisklasse 6: Kompakt

Kirchseeon weiter im Aufstiegsrennen, FC Ebersberg kassiert Klatsche

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  • Julian Betzl
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Kreisklasse 6 kompakt: Zwei deutliche Spiele zwischen dem TSV Ebersberg II und dem ATSV Kirchseeon, sowie zwischen dem TSV Grasbrunn und dem FC Ebersberg. Kirchseeon und der FCE sind im direkten Duell erneut gefordert.

TSV Ebersberg II – ATSV Kirchseeon 0:3

Dank des dritten Dreiers in Folge mischt Kirchseeon weiterhin im Aufstiegsrennen mit. Dem Team von Trainer Christian Barth genügte ein effizienter Auftritt bei den kleinen Ebern, um bereits zur Pause mit einer 2:0-Führung die Weichen auf Auswärtssieg zu stellen. Erst nutzte Maximilian Hotz einen fehlgeschlagenen Klärungsversuch der Platzherren aus (19.), kurz darauf schloss Stefan Mayr eine Gäste-Kombination ins leere Tor ab (21.). „Eigentlich hätten wir vor der Halbzeit noch das 1:2 machen können, mussten aber zweimal blöd wechseln“, monierte Ebersbergs Sportlicher Leiter Zeljko Prelcec. Die TSV-Leistungsträger Markus Steppan und Stefan Ficklscherer mussten nacheinander verletzungsbedingt ersetzt werden. Fortan schien den abstiegsbedrohten Kreisstädtern offensiv der richtige Lösungsweg zu fehlen. Adrian Naumann markierte den 0:3-Schlusspunkt (84.). Ein Minimalziel haben die kleinen Eber jedoch erreicht. „Das war definitiv wieder ein besseres Auftreten“, so Prelcec. „Jetzt müssen wir aber drauflegen.“ 

Ebersberg II: Keinholz, J.Etessam, Schaller, Sev.Niedermaier, Ma.Steppan, Gockner, Ficklscherer, Lüngen, Schedo, Markio, Pohl; Erhard, Gröninger, Hartl, Ertl.

ATSV: Maletzky, Alberter, Huber, Bliemel, Karanikolas, Köpp, Geber, Roth, Hotz, Mayr, Prats; Naumann, Hahne, Krauss.

ATSV Kirchseeon – FC Ebersberg (Di., 23. April, 19:30)

Die wohl größte Gefahr im heutigen Nachholspiel geht von den Gastgebern selber aus, wenn sie den Gegner unterschätzen. Zwar hängt der „Club“ im Tabellenkeller, doch dürfte er sich mit Händen und Füßen weiterhin gegen den Abstieg stemmen. Um den Aufstieg weiter spannend zu halten, dürfte Christian Barth seinen Spielern wohl mit auf den Rasen geben: „Konzentriert agieren, nicht rauslocken lassen, geduldig bleiben.“  

TSV Grasbrunn-Neukeferloh – FC Ebersberg 5:1

Im Grunde will Flurim Bajramaj seinem Rumpfkader keinen Vorwurf machen – und muss sich dennoch ärgern. „Die Mannschaft hat alles gegeben. Wir haben einfach Pech und Personalprobleme“, muss der FCE-Trainer derzeit auf sechs verletzte Stammspieler verzichten. „Gleichzeitig kassieren wir zurzeit die ersten zwei, drei Tore immer durch individuelle Fehler, die uns aus dem Spiel nehmen.“ So habe man beim Tabellenvierten eine Halbzeit lang mehr als nur auf Augenhöhe agiert, das erste Gegentor „aus dem Nichts heraus“ kassiert (6.), durch Jan Molzbergers Abstauber aber wieder zurückgefunden (24.). Nach dem Seitenwechsel war der Grasbrunner Doppelschlag nach Eckbällen der Genickbruch für die Gäste (50./69.). „Pfosten und Latte haben wir noch getroffen, aber leider wollte kein Ball rein. Wir haben noch versucht, nach vorne zu spielen“, waren die beiden letzten Gegentore in der Schlussphase (85./93.) für Bajramaj nicht mehr entscheidend. Allmählich rennt dem Ebersberger Schlusslicht die Zeit davon. „Bis zum letzten Spieltag werden wir alles versuchen“, so Bajramaj.“

FCE: Maric, Mohamed, S. + J. Huber, Diattara, Unterhaslberger, Pries, Molzberger, Rexhepi, Breuer, Ortmann; Stöckel, Pfab, Karagöz, Toure.

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