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Pero Knezevic trainiert seit Woche mit einer Rumpf-Mannschaft. 

Dünne Trainingsbeteiligung beim TSV Ebersberg

Knezevic frustriert: Trainer-Analysen für die Tonne

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Groß war die allgemeine Erleichterung in der Kreisstadt. Voll „auskosten und genießen“ wollte Pero Knezevic mit seinem TSV Ebersberg den 3:0-Heimsieg über Waldkraiburg.

Ebersberg – Und sich dann unter der Woche mit frischem Selbstvertrauen auf das Auswärtsspiel am Sonntag in Haidhausen vorbereiten (Anpfiff 14.30 Uhr). Soweit die Theorie.

Zurück auf dem Trainingsplatz wurde der Eber-Coach am Dienstag vom gewohnten Anblick der personellen Langzeitbaustelle ernüchtert. „Eigentlich habe ich gesagt, dass ich mit weniger als zehn Spielern nicht trainiere. Nur bekommen wir diese Zahl schon seit sechs Wochen nicht hin“, war das Hochgefühl für Knezevic nur von „sehr kurzer Dauer“. Gruppentaktische Trainingsinhalte könne er seit Wochen „in die Tonne hauen“, und auch die Gegneranalyse („eine meiner Stärken“) der Haidhausener fand kaum Rezipienten. Bekanntlich trainierte Knezevic im Frühjahr kurzzeitig selbst bei der SpVgg mit und kennt die vermeintlichen Schwachstellen im Umschaltverhalten en détail.

Knezevic setzt auf „gute Auffassungsgabe“

„Im Hinspiel hatten wir sie beim 1:1 taktisch gut im Griff. Jetzt hoffe ich bei meinen Jungs halt auf eine gute Auffassungsgabe in den zehn Minuten Spielvorbereitung.“

Viel mehr als zwölf Feldspieler werden ihm in Anbetracht des Außenbandrisses von Valentin Ertl, der absenten Mathias Lechner und Simon Eglseder sowie der fraglichen Christopher Lechner und Konrad Voglsinger wohl nicht zuhören.

Zumindest um die Bewachung von Haidhausens Spielgestalter Florian De Prato muss sich Ebersbergs Übungsleiter, aufgrund dessen Knieverletzung, keine Sorgen machen.

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