Jubeltraube: Mehr Grund zum Feiern hatten in Steinhöring die Zornedinger Gäste, hier nach dem frühen 0:1.
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Jubeltraube: Mehr Grund zum Feiern hatten in Steinhöring die Zornedinger Gäste, hier nach dem frühen 0:1.

Dritter Zu-Null-Sieg in Folge

TSV Zorneding: Weth-Fernschuss leitet Derbysieg ein - Bergmann-Elf siegt gegen Steinhöring

  • VonRedaktion Ebersberg
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Die Mannschaft von Sascha Bergmann lässt im Derby gegen TSV Steinhöring wenig anbrennen. All seine drei Ligaspiele gewann der TSV Zorneding zu Null.

Steinhöring – Der TSV Zorneding hat ein weiteres Ausrufezeichen in der Fußball-Kreisklasse gesetzt. In Steinhöring feierte die Formation von Trainer Sascha Bergmann einen ungefährdeten 3:0 (2:0)-Derbysieg und blieb dabei auch im dritten Ligaspiel ohne Gegentor.

In einer zweikampfbetonten Begegnung sah der Neu-Coach „von vorne bis hinten, von Nummer 1 bis 16, eine ausgezeichnete Partie“ seiner Mannschaft. Bereits nach sieben Minuten durften die Gäste erstmals jubeln. Rechtsverteidiger Markus Weth hatte per Fernschuss den Führungstreffer erzielt. Nach knapp 20 Minuten erhöhte Barancan Sengül ebenfalls mit einem tollen Distanzschuss auf 2:0.

Für das Highlight in Durchgang zwei war Nikolas Schwirtz zuständig. Der Mittelfeldmotor schloss nach starkem Solo unhaltbar ab (61.). Die Gäste konnten sich außerdem auf ihre stabile Defensive verlassen. Zornedings Torhüter Maximilian Neu erlebte einen entspannten Nachmittag. „Steinhörings Offensivreihe hat keinen Stich gemacht und wir haben unsere Überlegenheit in Tore umgemünzt. Es hätten sogar ein bis zwei Treffer mehr sein können“, konstatierte Bergmann.

Sein Gegenüber Petar Jokic hatte sich das Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Verein anders vorgestellt: „Wir konnten unsere verletzungsbedingten Ausfälle einfach nicht kompensieren. Die frühen Gegentreffer haben uns das Leben extra schwer gemacht. Dann war es nicht einfach zurückzukommen.“ Letztlich sei nicht mehr drin gewesen gegen „einen der Favoriten auf den Titel“.

In der Tat dürften die Zornedinger in dieser Verfassung ein gewichtiges Wort mitreden im Kampf um den Aufstieg. Vor allem wenn das TSV-Bollwerk weiterhin unüberwindbar bleibt. (fhg)

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