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Bemängelte zuletzt Leistung und Einstellung seiner Jungs: Hohenlinden-Coach Günter Neef

Viele Ausfälle bei Grafing

Günter Neef und der SV Hohenlinden brennen auf Wiedergutmachung 

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Zum Landkreisduell bittet der SV Hohenlinden den TSV Grafing am Sonntag. Tabellarisch liegt der SVH zwei Zähler vor dem Kontrahenten, doch die Gefühlslage stellt sich bei beiden Vereinen momentan völlig konträr dar.

Denn der TSV Grafing blieb als Aufsteiger zuletzt immerhin dreimal ohne Niederlage und möchte trotz mehrerer Ausfälle natürlich auch aus Hohenlinden etwas mitnehmen. „Wir haben zwar ein paar Verletzte, und durch den Feiertag sind ein paar jetzt im Urlaub, doch das müssen wir hinkriegen für beide Mannschaften“, hofft Pressesprecher Jürgen Daser auf die nachrückenden Kräfte. „Die beiden Niederlagen von Hohenlinden zuletzt waren auch für uns überraschend, der SVH ist in der Liga ja auch ein Mitfavorit. Das 1:6 gegen Waldperlach werden sie auf alle Fälle gegen uns wieder gut machen wollen“, kommentiert Daser die Lage beim Kontrahenten.

„Die Spieler wissen selbst, dass sie sehr schlecht waren“

Die ist aus der Hohenlindener Sicht eher betrüblich. „Auch unser Vorstand Ludwig Attenberger ist enttäuscht angesichts der Leistung. Er sieht auch die Entwicklung in den letzten Wochen“, berichtet SVH-Coach Günter Neef von seinen Eindrücken und denen seines Vorstandes. Der desaströse Auftritt gegen Waldperlach hängt noch nach. „Die Spieler wissen selbst, dass sie sehr schlecht waren. Leistung und Einstellung haben nicht gestimmt, dass müssen die Spieler aber wieder selber hinkriegen.“

Neef vertraut also auf die Eigenverantwortung seiner Akteure, auch wenn er insgesamt den internen Konkurrenzkampf vermisst. „Ich habe keinen Kader mit 14, 15 gleichwertigen Spielern. Für die Spitze reicht es dann nicht. Stand jetzt ist Realität, dass wir nicht vorne mitspielen können.“ Die größten Sorgen bereiten dem Coach die Anfälligkeiten der Defensive, mit 21 Gegentreffern weist Hohenlinden die schlechteste Kreisliga-Abwehr auf. „Da müssen wir sogar aufpassen, dass wir nicht hinten reinrutschen.“    

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