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Kreisliga 3:„Hamburger“ im Pframmerner Kasten - Grafinger hegt Revanchegelüste

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Von: Wolfgang Herfort

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Entspannt gehen Jürgen Daser (l.) und die Grafinger das Projekt Revanche in Ottobrunn an.
Entspannt gehen Jürgen Daser (l.) und die Grafinger das Projekt Revanche in Ottobrunn an. © stefan rossmann

Oberpframmerns Ex-Keeper ist zufällig zu Besuch und muss direkt in den Kasten. Der TSV Grafing will eine Rechnung in Ottobrunn begleichen und Hohenlinden sucht einen Tormann.

TSV Ottobrunn – TSV Grafing Sa. 13:30

An der vergangenen Niederlage hat Alexander Salem, Trainer der Grafinger Kreisliga-Kicker, nicht weiter zu knabbern. Phönix sei „ein bisserl cleverer“ gewesen, Entscheidend sei „ein Schwung mehr an Erfahrung und ein „Tick Effektivität“ gewesen. Insgesamt wertete Salem das 1:2 als „nicht schlimm“. Anders verhalte es sich mit dem Hinspiel gegen Ottobrunn. „Das ist die einzige Niederlage in der bisherigen Saison, die mich richtig geärgert hat“, gesteht der Coach. Eine halbe Stunde habe man die Partie dominiert. „Ottobrunn hat keinen Stich gemacht“, erinnert sich Salem. Allerdings vergaßen seine Grafinger, die Überlegenheit in Tore umzusetzen. Mit Folgen: Ottobrunn entführte am Ende mit 2:0 die Punkte. „Das passiert uns nicht noch einmal“, bekräftigt Grafings Coach. Gegen eine gelungene Revanche, mit der man die Gastgeber in der Tabelle überflügeln und Anschluss ans Spitzenduo bekommen würde, hätten die Grafinger nichts einzuwenden. Salem: „Das muss auch unser Ziel sein.“ (hw) Tipp: 1:3

VfB Forstinning II – TSV Waldtrudering Sa. 16:00

Heute gilt es für den VfB Forstinning II: „Es zählen eigentlich nur drei Punkte. Verlieren wir wieder, wird es ganz schwer, da unten rauszukommen.“ Trainer Michael Stiegler kennt die Tabellenarithmetik. Mit einem Sieg gegen den TSV Waldtrudering (Samstag, 16 Uhr) wäre der Anschluss an die Relegationsränge geschafft, bei einer Niederlage bliebe nur noch die Hoffnung auf Besserung. Diese verheißt aber schon einmal der Spieltagskader. Mit Julian Böhm und Korbinian Dirscherl stehen zwei Akteure der ersten Mannschaft zur Verfügung, zudem meldet sich Markus Gessner ebenso einsatzbereit zurück wie der zuletzt erkrankte Kapitän Vitus Baer. Und für ausreichende Motivation sollte auch das 0:6 aus dem Vorrundenspiel in Waldtrudering taugen: „Da haben wir früh die Möglichkeit, uns zu revanchieren.“ (arl) Tipp: 2:1

SV Hohenlinden – SV Heimstetten II So. 14:00

Dem SV Hohenlinden gehen die Torhüter aus: Stammkeeper Valentin Katterloher leidet noch unter den Nachwirkungen eines Nasenbeinbruches, Ersatzmann Florian Roß verletzte sich am Syndesmoseband am vergangenen Spieltag in Kirchseeon. Und bei Alex Sievers, dem Torhüter der zweiten Mannschaft, steht zeitlich ein Fragezeichen. Bleibt noch Ludwig Baum, der in Kirchseeon als Feldspieler für Roß ins Tor rückte, sich aber beim Abschlusstraining am Donnerstag leicht verletzte. Nicht nur wegen der noch nicht geklärten Besetzung dieser Schlüsselposition stehen die Voraussetzungen vor der Partie gegen den SV Heimstetten II (Sonntag, 14 Uhr) nicht optimal. „Wir haben nichts zu verlieren. Außer unser Gesicht, wenn wir nicht kämpfen“, schwört Kapitän Max Baum seine Mitstreiter zumindest auf Willen und Einsatz ein. (arl) Tipp: 0:4

RW Oberföhring – TSV O’pframmern So. 14:30

„Es macht derzeit wenig Spaß“, sagt Manu Lutz mit dem Blick auf die fürs Auswärtsspiel zur Verfügung stehenden Spieler. Eine Elf bekämen die Pframmerner zwar zusammen, aber „die Hälfte davon ist nicht fit“. Allen voran Florian Köster, einer der fünf Corona-Verdachtsfälle, die in Quarantäne waren. „Er hat sich freitesten können“, so Lutz, „aber der pumpt nach drei Minuten wie ein Maikäfer. Hilft nichts, er muss trotzdem ran.“

Ausgerechnet vor dem wichtigen Spiel gegen den Tabellennachbarn sind die Pframmerner in Personalnöten. „Das ist umso bitterer, aber da müssen wir durch“, versucht der TSVO-Spielertrainer sich selber Mut zu machen. Was angesichts von fünf Spielern beim Abschlusstraining schwer fällt: „Wo soll da die Euphorie herkommen?“ Dass es auch in Oberföhring nicht besonders gut läuft, beruhigt Lutz ein wenig. „Die haben wie wir in dieser Tabellenregion eigentlich nicht zu suchen.“

Glück im Unglück für die Pframmerner: Am Wochenende ist der nach Hamburg gezogene frühere Keeper Max Krötz zufällig zu Besuch in der Heimat – und wurde gleich zwangsverpflichtet. „Auch wenn er gefühlt seit zwei Jahren nicht mehr Fußball gespielt hat, ist er mit Sicherheit besser als jeder andere, der zwischen die Pfosten gehe würde“, so Lutz erleichtert.

Und einen echten Torwart können die Pframmerner in Oberföhring gut gebrauchen. Denn mit David Kamm haben die den zweitgefährlichsten Torjäger der Liga in ihren Reihen. (hw) Tipp: 3:1

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