Ihm gelang ein Dreierpack bei Danubius Waldkraiburg: Emmerings Marinus Riedl. sro
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Ihm gelang ein Dreierpack bei Danubius Waldkraiburg: Emmerings Marinus Riedl. sro

Sportgericht entscheidet über Ausgang der Partie

Spielabbruch bei Partie zwischen TSV Emmering und SC Danubius Waldkraiburg

  • VonJulian Betzl
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Der Schiedsrichter Felix Windfellner beendete das Spiel zwischen dem TSV Emmering und SC Danubius Waldkraiburg aufgrund von zu wenig Spielern auf dem Platz.

Über die Spielwertung entscheidet das zuständige Sportgericht.“

Emmering – Drei Minuten vor dem offiziellen Spielende hatte der Unparteiische Felix Windfellner keine andere Möglichkeit als die Partie zwischen dem SC Danubius Waldkraiburg und dem TSV Emmering vorzeitig abzupfeifen. Spielabbruch nach §66 Absatz 2 der BFV-Spielordnung: „Der Schiedsrichter muss das Spiel abbrechen, wenn eine der beiden Mannschaften weniger als sieben Spieler auf dem Feld hat und sich nicht mehr ergänzen kann.

Sportlich war die Fußballpartie längst entschieden, die Emmeringer um Coach Hans Weiß lagen mit 7:2 Toren in Front. Christian Breu (15./32.) und Alex Robeis (18.) drehten zunächst einen frühen Rückstand (8.), ehe Gastgeber Danubius mit dem Pausenpfiff auf 2:3 verkürzte. Farbenfroh wurde es dann nach dem Seitenwechsel: SCD-Kicker Alexandru Petrila sah in der Minute vor und nach Marinus Riedels 2:4 (54.) zweimal Gelb, Simon Riedl erhöhte auf 2:5 (60.) und Armand Vlad flog nach Frustfoul an Konrad Voglsinger mit glatt Rot vom Platz (74.).

„Irgendwie komische Partie“

TSV-Sprecher Manuel Sedlmaier über die Partie gegen den SC Danubius Waldkraiburg

In einer laut TSV-Sprecher Manuel Sedlmaier „irgendwie komische Partie“ stellte Marinus Riedl zuerst auf 2:6 (80.), Waldkraiburgs Marius Boltasu holte sich kurz danach die zweite Ampelkarte des Tages ab (83.) und Marinus Riedl komplettierte seinen Dreierpack (85.).

Da der SC Danubius Waldkraiburg neben drei Feldverweisen nun auch noch den zweiten Verletzten zu beklagen hatte und nurmehr fünf Feldspieler plus Torwart aufbieten konnten, war Schiedsrichter Windfellner zum vorzeitigen Abpfiff gezwungen. „Die drei Punkte bekommen wir auf jeden Fall. Jetzt klärt das Sportgericht ob das Spiel 7:2 oder mit X:0 für uns gewertet wird“, erläuterte Sedlmaier. (JULIAN BETZL)

Emmering: Ametsbichler, Gressierer, S+M Riedl, A+K Voglsinger, Wimmer, C.Breu, Robeis, C.Kirchlechner, Böhm; C+M Niedermaier, Redl, A.Kirchlechner, Schütze, Sedlmaier, Englhart.

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