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Der TSV Steinhöring erwartet den SV Hohenlinden zum Pokal-Fight.

Es kommt Kreisligist Hohenlinden

Landkreispokal: Achtelfinale steigt in Steinhöring

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Mehr Pfeffer und Wettkampfcharakter hätten sie wohl kaum in ihre jeweilige Generalprobe vor dem ersten Ligaspieltag packen können. Heute Abend steigt um 20 Uhr auf der Sportanlage in Steinhöring das erste Achtelfinale des Landkreispokals zwischen dem heimischen TSV und dem SV Hohenlinden.

Und bei „einem echten Pokal-Klassiker“ erwartet Steinhörings Sprecher Bertram Sprenger entsprechend „einen richtigen Pokal-Fight“. Sprenger rechnet mit über 100 Zuschauern, die sich die Mischung aus letztem Formtest und Pokal-Duell der Forst-Nachbarn nicht entgehen lassen wollen.

Die Rollenverteilung ist zwischen dem Kreisklassisten und dem Kreisligisten selbsterklärend. „Wir sehen das Spiel eher als Generalprobe, mit dem obersten Ziel weiterzukommen“, sagt Falk Hüniger. Der sportliche Leiter des SVH sieht die Gäste auf einem guten Weg in Richtung Saisonauftakt beim SK Srbija. Kurz und knapp: „Trainingsbeteiligung gut, Testspiele okay.“ Ein wenig weiter holt da Sprenger in Bezug auf seine Steinhöringer aus. „Von der Trainingsbeteiligung her, lief unsere Vorbereitung sehr zufriedenstellend. Wir haben zwar ein paar Spiele verloren, aber auch zur Halbzeit immer viel durchgewechselt und der 9:1-Sieg gegen Arcadia war natürlich kein Maßstab.“

Insgesamt könne Trainer Murat Saglar positiv und ohne Verletzte in die Saison starten, Pokalspiel inklusive. „Da wir die letzten Jahre immer sehr erfolgreich im Pokal waren, nehmen wir das Spiel sehr ernst und wollen einem Team, das durchaus höhere Ansprüche zu haben scheint, Paroli bieten“, so Sprenger.

Diese vermeintlichen Ansprüche will der Kreisligist gerade im Lokalderby untermauern. „Wir werden mit unserer stärksten Elf spielen“, kündigt Falk Hüniger an.

Selbiges hat auch TSV-Coach Murat Saglar im Sinn und hofft mittelfristig ebenso wie sein Trainer-Kollege Ralf Santelli darauf, dass sich schnellstmöglich Konstanz einstellt, um die große Flatter im Endspurt zu vermeiden. „Das war die verrückteste Saison, die ich je in der Kreisklasse erlebt habe“, erwartet Sprenger aber auch diesmal „eine ausgeglichene Liga, in der wir unter die ersten Fünf kommen können, wenn wir verletzungsfrei bleiben.“

Den „Pokal-Fight“ sollten die Akteure bei allem Prestige daher nicht zu wörtlich nehmen.

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